So ein Kack!

31 Mär 2015 In: Medienschelte, Deutsch

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Kack sells.

Im Beitrag Lies das! habe ich mich vor gut einem Jahr über die Marotten beim Verkauf von Online-Inhalten aufgeregt. Die müssen bekanntlich einen starken Klickanreiz aufweisen. Eine nüchterne Inhaltsangabe, Zusammenfassung oder emotionale Einstimmung reicht offenbar nicht aus. Es braucht Emotionalisierung, direkte Anrede des Lesers und den Versuch, ihn direkt zu involvieren. Ich habe im Beitrag damals geschrieben, dass man die Methoden in den USA bei den einschlägigen Sites sehr oft sieht, hierzulande mit Ausnahme von Watson.ch aber von allzu aufdringlichen Anbaggerversuchen aus dem Web aber verschont bleibt.
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Linksrutsch!

30 Mär 2015 In: Egomania, Webdienst, Deutsch

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Meine Smartspider: Hier als Animation, die aus technischen Gründen nur als Link funktioniert.

Ich mache mir seit zwölf Jahren den Spass, die mit Smartvote errechneten Smart-Spiders aufzuheben, übereinanderzulegen und hier zu publizieren (2014, 2011 mit einen Nachzieher und 2007; frühere Smartspider habe ich in ermangelung eines Blogs nicht verbloggt).

Bei früheren Beiträgen habe ich mich jeweils für die Publikation entschuldigt1. Das tue ich heute nicht mehr. Ich finde mein kleines Experiment aufschlussreich genug, dass ich es hier zur Nachahmung empfehle. Auch wenn man über die Vergleichbarkeit streiten kann2, liefert es handfeste Selbsterkenntnisse. In meinem Fall zu einem untypischen Linksrutsch – schliesslich gibt es das schöne Zitat:
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Als über Dreissigjähriger hat Walter Koenig den 23-jährigen Navigator gespielt. Die bereits lichten Haare am Hinterkopf wurden mit der Farbdose kaschiert… (Bild: NBC Television/Wikipedia.org)

Nach dem Tod von Leonard Nimoy hat mir Audible.com, wenig erstaunlich, I am Spock vorgeschlagen (Buchfassung). Ich habe vor längerer Zeit die deutsche Fassung Ich bin Spock als gedrucktes Buch gelesen, sodass ich mir natürlich genau überlegte, ob ich einen meiner Credits aufwerfen sollte. Einerseits hat das Hörbuch den Vorteil, vom Autor selbst gelesen zu werden – was deswegen besonders interessant ist, weil es im Buch immer wieder Dialoge zwischen Nimoy und seinem filmischen Alter Ego, Spock, gibt. Andererseits ist das Hörbuch stark gekürzt – und ich mag keine gekürzten Hörbücher. Auch wenn Audible hier ein Plädoyer für die Kurzfassungen hält, leiden meiner Erfahrung nach die Titel fast immer – manchmal wird der Plot beschnitten, manchmal geht «nur» Stimmung verloren. Während es früher, als Hörbücher noch auf CDs ausgeliefert wurden, Kürzungen aus logistischen Gründen nötig sein mochten, sollten heute nur noch «Uncut»-Varianten zur Produktion kommen.
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Kollege Rothenberger hat neulich die VR One von Zeiss für den Tagi getestet und das gute Stück verhängnisvollerweise im Büro liegen lassen. Nachdem ich es entdeckt hatte, kam ich nicht umhin, es mir selbst über den Kopf zu stülpen und auszutesten, ob ich für diese Form der Immersion zu haben bin. Ich habe dabei sogar die Reaktionen meiner Kollegen über mich ergehen lassen. Nik hatte den Kommentar «Das sieht wirklich intelligent aus» übrig und Rafael hat sogleich ein Foto gemacht.

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Als Tech-Journi hat mans auch nicht leicht. (Bild: Rafael Zeier)

Aber als Tech-Journalist ist man gewillt, die Bürde des Early Adopters zu tragen. Die Bürde, respektive Brille drückt in diesem Fall auf Dauer ein bisschen aufs Jochbein und hinterlässt nach einer längeren Session womöglich auch brillenförmige Abdrücke um die Augen. Abgesehen davon sitzt sie recht gut und kommt nicht mit der Brille ins Gehege, die ich zwecks scharfem Sehen aufhabe.
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Das Resultat von Photo Spere.

Für Rundherum-Panoramen nutze ich gerne die Photosynth-App von Microsoft. Sie löst die schwierige Aufgabe ganz passabel, aber doch mit mehr Bildfehlern, als ich mir wünschen würde.

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Und Photosynth, mit dem zweigeteilten Sulzerhochhaus.

Bei kniffligen Strukturen sieht man oft Brücke im Bild, bei denen die Software die Bilder nicht exakt zur Überlappung gebracht hat. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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