Lustigerweise habe ich gleich zwei Hörbücher hintereinander konsumiert, in denen der C64 ein entscheidendes Requisit war. Nach «Off to be a wizard» (Zauberer sind Hacker der Realität) bin ich bei Extraleben von Constantin Gillies gelandet. Ohne Zweifel – der Brotkasten ist für die Generation der Autoren, die sich nun um die Nerd-Themen in der Literatur kümmern, ein prägendes Element.

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Der Joystick für den Atari 2600 ziert das Cover von «Extraleben».

Genau um diese Generation geht es in der Geschichte von Gillies, der eigentlich Wirtschaftsjournalist ist. Nick und Kee sind zwei typische Vertreter dieser Altersgruppe. Sie wurden mit den Spiele-Klassikern sozialisiert und vom Erwachsenwerden abgehalten. Sie sind in ihrem Job (auf einer Zeitungsredaktion) auf dem Abstellgleis gelandet, haben weder eine Karriere noch eine Familie hingekriegt und zelebrieren nach wie vor, wenngleich mit immer weniger Lust, das Dasein als nerdige Junggesellen. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe mir in den Kopf gesetzt, in diesem Blog möglichst fünfmal die Woche einen Beitrag zu veröffentlichen. Was eine völlig idiotische Idee ist und bloss zur Selbstkasteiung führt. Manchmal fehlt die Zeit zum Bloggen. Manchmal liegt keine Themenidee in der Luft. Gelegentlich kommt einem das Leben dazwischen. Ausserdem klickt Ihr nicht oft genug auf den Flattr-Button, als dass sich das wirklich lohnen würde. ;-)

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Ortung per Satellit? Wie grossartig ist das denn?

Doch wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe… manche Leute nennen das stur, andere unvernünftig und sehr selten hat jemand einen Hauch von Verständnis dafür. Nun habe ich in der nächsten Zeit (und eigentlich schon seit gut einem Monat) wirklich kaum Zeit fürs Bloggen, weil ein grosser Umzug ansteht und wir auch beim Digitalmagazin bei Radio Stadtfilter wieder einmal eine Vorproduktionsrunde in Angriff nehmen müssten. Um dennoch meinen Ansprüchen zu genügen und den Blog täglich zu bespielen, will ich die wenig zeitaufwändigen Rubriken ausbauen. Den ganzen Beitrag lesen »


Thunderbird ist das Mailprogramm meiner Wahl – obwohl ich zu Hause mit Windows Live Mail arbeite. Microsofts Programm entspricht mir nicht so richtig, aber ich nutze es aus zwei Gründen: Es speichert die Mails als separate EML-Dateien, was das Backup mittels WinZip Jobs sehr vereinfacht. Und es wird von sehr vielen Lesern des Tagesanzeiger benutzt, weswegen ich es für die Kummerbox gut kennen muss.

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Produktivitätssteigernde Tipps im Anflug!

Im Büro und bei allen anderen Gelegenheiten kommt Thunderbird zum Einsatz. Und zwar immer mit folgenden vier Erweiterungen – die sind für meine Arbeitsweise einfach unverzichtbar, und darum mein heutiger Geheimtipp:
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Ich hatte mir vorgenommen, meinen Durchsatz an King-Büchern zurückzufahren. Während den Ferien in Schweden bin ich diesem Vorsatz untreu geworden. Die Gelegenheit war aber auch zu günstig. Ich war Mitte der 90er-Jahre auf einer ausgiebigen Interrail-Reise durch Skandinavien, und ich hatte damals Insomnia (Deutsch: Schlaflos) von Stephen King dabei. Ich habe das Buch damals nicht fertiggelesen. Dieses Versäumnis wollte ich nun wettmachen. Ich hatte die leise Vermutung, dass eine Verbindung zwischen den Erinnerungen ans Buch und den Erinnerungen an die damalige Reise entstehen würde – und die sich vielleicht gegenseitig befeuern würden.

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Wenn einer in Maine plötzlich «Farben» sieht… (Bild: Jody Roberts/Flickr.com)

Das war leider nicht der Fall. Es sind tatsächlich nicht sehr viele Erinnerungen aufgetaucht. Weder an die Reise, noch ans Buch. Das liegt daran, dass mein Reisemodus damals ein ganz anderer war. Interrail – da hat man Monate Zeit, durch die Gegend zu tingeln. Ich war damals teils mit einer Freundin, teils allein unterwegs. Da gibt es viele Bekanntschaften, und man kann sich und seine Gedanken treiben lassen. Eine «erwachsene» Ferienreise ist hingegen zeitlich klar begrenzt (zehn Tage hatten wir) und entsprechend auch viel straffer geplant. Da mögen die Städte und Sehenswürdigkeiten dann die gleichen sein wie vor zwanzig Jahren – die Umstände und das Freiheitsgefühl sind es nicht.
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Heute soll es im Teetipp nicht um die Soft-, sondern um die Hardware gehen. Sprich: Um die Gefässe, in denen der Tee zubereitet und/oder konsumiert wird.

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Riklig, Yo-Yo.

Ich bin diesbezüglich der Pragmatiker. Die Gefässe müssen vor allem praktisch sein. Es gibt in den einschlägigen Läden, beispielsweise im Teekult hier in Winterthur Geschirr und Zubehör, die es erlauben, aus dem nüchternen Vorgang eine Zeremonie zu machen und jegliche Deko-Ansprüche erfüllen. Das Design reicht von hausmütterlich bis barock, buddhistisch und sakral, und ist mir im Schnitt zu bunt und verspielt. Nur weil ich als Mann zufällig Tee trinke, muss ich ja nicht gleich eine Leidenschaft für Porzellan und Schnörkel entwickeln. Oder?
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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