Der Titel über einem Artikel soll eine Ahnung davon vermitteln, worum es im Beitrag geht. Klar. Er soll aber auch Interesse wecken und den potenziellen Leser dazu bringen, zu einem tatsächlichen Leser zu werden. Das nennt sich Leseanreiz, und ist an sich ein alter Hut. Bei den Printprodukten versuchen Journis und Produzenten seit eh und je, mit knackigen Überschriften, prägnanten Leads, interessanten Bildlegenden und Neugierde weckenden Zwischentiteln, den Text schmackhaft zu machen. Und auch ein gelungenes Bild hilft bei dieser Mission.

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Huch, wer spricht mich hier unvermittelt an?

Bei einer Zeitung braucht man die Sache mit dem Leseanreiz nicht zu übertreiben. Der potenzielle Leser hat die Zeitung bereits gekauft. Ob er sich nun viele oder nur wenige Artikel zu Gemüte führt, macht finanziell keinen Unterschied. Im Internet allerdings zählt jeder Klick – und darum spitzt sich die Lage zu.

Starke Anreize
Der Zwang zum starken Leseanreiz ist im Web entsprechend grösser als bei einem Printprodukt. Den ganzen Beitrag lesen »


An sich bin ich ein höflicher Mensch. Doch neulich hat mich so der Rappel gepackt, dass ich auf Twitter eine F-Bombe zünden musste:

Es geht um die hervorragende letzte Staffel von «Breaking Bad», die wir uns auf Bluray besorgt haben. Nachdem wird die Scheiben aufgebraucht hatten, war noch ein dickes Stück der Staffel übrig. Ein Blick ins Internet zeigt: Es gibt auch noch eine Bluray-Box mit der Staffel 5.2 – also mit der zweiten Hälfte der Staffel.

Ehrlich: Ich bin gern bereit, für gute Unterhaltung etwas zu zahlen. Diese Masche, die Sony Pictures hier abzieht, ist meiner bescheidenen Meinung nach unter aller Sau. Den ganzen Beitrag lesen »


Apple hat bei iOS6, wir erinnern uns, die von Hans Hilfiker entworfene Bahnhofsuhr abgekupfert. Bei iOS7 war die Uhr dann schon wieder weg, weil sie nicht mehr zum flachen Design passte. Microsoft ist seinerseits durchaus nicht abgeneigt, sich Ideen auszuleihen. Immerhin: Bei Windows 8.1 haben sich die Redmonder für die Zeitfunktionen ein Design einfallen lassen, das nicht nur hübsch, sondern (meines Wissens) auch nicht abgekupfert ist.

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Übersichtlich und hübsch: Der Wecker.

Die App ist in der Metro-Umgebung zu suchen und heisst Wecker. Nebst der Weckfunktion gibt es auch einen Countdown und Stoppuhr. Und eigentlich hätte Microsoft nach dem gleichen Prinzip auch eine Weltzeituhr einbauen können.
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Das Scripting in InDesign erspart uns viele lästige Routinearbeiten und es hilft, alles aus der Layoutsoftware herauszukitzeln. Dazu muss man selbst kein Programmierer sein. Das Internet hält viele ausgeklügelte Scripts bereit, die Zeit sparen helfen und mehr Raum für die kreative Betätigung lassen.

Gregor Fellenz (indesignblog.com) ist Buchautor und Berater im Bereich der Automatisation. Er gibt uns in der neuen Folge von «Publisher Insiders» einen Crashkurs in der Nutzung der Scripts. Er erklärt, wo man Scripts im Netz findet, wie man sie in InDesign nutzt und via Extend Script Toolkit für eigene Bedürfnisse anpasst. Als Beispiel dient das Script, mit dem man Bildverknüpfungen für den Epub-Export bereinigt (zu finden auf indesignblog.com und bei publisher.ch).


Ich habe mir seit einiger Zeit vorgenommen, den Web Designer von Google anzusehen. Unter google.com/webdesigner wird es für Windows und Mac angeboten, und es «macht Ideen über alle Bildschirme hinweg lebendig», wie Google verspricht. Also endlich ein neues Tool für Kreative im Web?

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Hurra, meine Bälle hüpfen!

Wer als GoLive-Nachtrauerer und Dreamweaver-Verachter auf eine Alternative hofft, wird allerdings enttäuscht. Der Name impliziert zwar, man habe es mit einem vollwertigen HTML-Editor zu tun. Doch normale Webseiten kann man mit dem Programm nicht vernünftig bearbeiten. Web Designer ist vielmehr eine Alternative zu Flash. Konkurrenziert wird nicht nur Adobes Flash-Editor, sondern auch das Format. Web Designer erstellt Animationen in HTML5 in Kombination mit JavaScript und CSS3. Adobe selbst hat ein Programm namens Edge im Portfolio. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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