Ein kurzer Podcast-Tipp: In der hier auch schon vorgestellten Reihe «Dan Carlin’s Hardcore History» ist die Folge 49 – The American Peril erschienen (Feed). Der Autor nimmt sich gute vier Stunden Zeit, um den Aufstieg der USA zur internationalen Supermacht zu schildern und auch die Ursprünge des US-amerikanischen Imperialismus verständlich zu machen.

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Anders als spätere US-Präsidenten konnte es Roosevelt nicht erwarten, selbst in den Krieg zu ziehen.

Die Erklärungen beginnen nach dem Bürgerkrieg mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Kuba, zeigen dann den 26. Präsidenten Theodore Roosevelt als bubenhaften Träumer und patriotische Kriegsgurgel, wenden sich dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zu und beschäftigen sich dann mit der amerikanischen Kolonialzeit auf den Philippinen.

Wie objektiv die Schilderungen von Carlin sind, kann ich nicht beurteilen, da mein Geschichtsunterricht sich grösstenteils darin erschöpfte, alte griechische Götter auswendig zu lernen und es der Lehrplan tunlichst vermied, einem irgend etwas beizubringen, das zum Verständnis der Gegenwart beigetragen hätte. Aber ich mag Carlins engagierte Art, und Halbwissen ist ja letztlich besser als gar kein Wissen. Oder?

Und als Ferienbonus!
Als Feriengoodie empfehle ich eine der besten Folgen des Skeptoid-Podcasts: Die Folge The Science of Voting, die vor Augen führt, dass man sich im digitalen Zeitalter neu Gedanken über die Art und Weise der Entscheidungsfindung in Demokratien machen sollte…