Gestern bei DoloresFacebook-Seite gesehen: theuselessweb.com. Hier wird man per Mausklick auf eine völlig nutzlose Webseite weitergeleitet. Da kann man dann die Flash-Schlange würgen, sich von farbigen Rechtecken hypnotisieren lassen, animierten GIF-Hunden beim Rennen zusehen oder einen Mann per Maus mit einem Aal verprügeln. Wenn das keine Webkultur ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.

Eine andere nutzlose, aber dafür sehr anmächelige Seite wurde von Jürg empfohlen: Hier geht es um Landesflaggen, die aus landestypischen Nahrungsmitteln kreiert wurden.

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Nützlich: Die Zeit in Hex.

Und wo wir doch schon beim Thema sind. Über pointlesssites.com bin ich auf thecolourclock.co.uk gestossen. Die rechnet die Zeit in einen HEX-Wert um und verwendet den als Farbangabe für den Hintergrund. Es ist dann also Viertel vor Hellblau oder Zehn nach Dunkelgrün. Zwischenfrage: Wie kann man sowas nutzlos finden?
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Es wird immer mal wieder beklagt, die Bevölkerung würde gleichgültig auf das NSA-Datensammlungsdrama reagieren. Locken Prism und Snowden tatsächlich keinen alten Hund hinter dem Ofen hervor und wird der Skandal entsprechend keine Konsequenzen haben? Oder ist es vielmehr so, dass die Enthüllungen die Cloud-Industrie zerstören werden? Es kann ja nur eines von beiden sein.

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In Utah, wo unsere Daten sind… (Bild: Wikipedia)

Das Problem scheint mir zu sein, dass das Misstrauen gegenüber amerikanischen Internet-Unternehmen massiv gewachsen ist. Die Verunsicherung ist gross – ebenso gross wie die Ratlosigkeit, was man tun könnte. Den ganzen Beitrag lesen »


Bei Windows nutze ich seit Jahren AntRenamer, wenn ich eine mehrere Dateien umbenennen will. Das Freewareprogramm beherrscht alle gängigen Tricks der Namensänderung: Zeichen können getauscht, Suffixe geändert, Dateien nummeriert oder bewegt werden. Der Zugriff auf die ID3-Tags von MP3-Stücken und auf Exif-Infos bei Fotos ist möglich und man kann sich mittels regulären Ausdrücken an den Namen zu schaffen machen.

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Die fleissige Umbenennungsameise.

Nun war ich neulich am Mac mit einer Umbenennungsaufgabe konfrontiert und bin auf NameChanger gestossen: Den ganzen Beitrag lesen »


Der neue Publisher ist da. Nach letzten Ausgabe mit ihrem plüschig-weichen Cover, der man inhaltlich eigentlich mit einer erotischen Kurzgeschichte hätte Rechnung tragen müssen, ist das Cover der aktuellen Ausgabe mit ihren QR-Codes sehr nüchtern ausgefallen. Aber daran haben sich die Leser gewöhnt, vermute ich. Der Publisher ist ja seit einigen Jahren eine nach aussen gestülpte Wundertüte – beim Umschlag weiss man nie, was einen erwartet. Aber inwendig gibt es die gewohnte Qualität.

Zu der habe ich in diesem Heft mit meinen zwei Tipp-Seiten beigetragen. Auf der Seite mit den Tricks aus dem Web stelle ich u.a. einige Ambigramm-Generatoren vor. Ambigramme sind Schriftzüge, die man in Normallage oder auch kopfüber lesen kann. Die im Beitrag erwähnte Ambigramm-App kann aber nicht nur das: Die kann sogar Grafiktext erstellen, bei dem man kopfüber etwas anderes liest als in der Normallage. Beispiel:

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Hier sieht man meinen Vornamen. Wenn man sich auf den Kopf stellt, steht plötzlich mein Nachname da.

Ausserdem beschäftigen sich die Tipps mit der Camera+-App. Es gibt eine Sammlung mit Links zu Blog-Beiträgen, die mit der «Comic Sans» und anderen viel-gehassten Schriften wie der «Arial», der «Brush Script» und der «Souvenir» abrechnen. Den ganzen Beitrag lesen »


Ins Ausland zu verreisen, eröffnet neue Horizonte, macht das Hirn frei, erlaubt es einem, den Alltag abzuschütteln und ist rundum eine gute Sache.

Wenn nur das Portemonnaie nicht sosehr darunter leiden würde. Damit kritisiere ich nicht die Preise «im Ausland», auch wenn zum Beispiel die Tarife beim Norweger Nahverkehr in der Tat zum Himmel schreien. Nein, ich ziele natürlich aufs Roaming ab. Sobald man den Wunsch verspürt, ausserhalb seines Heimnetzes ein paar Bits und Bytes durch die Luft zu schicken, muss man mit massiven Kosten rechnen. Anfangs Jahr habe ich die isländische Luft mit einigen Datenpaketen durchbort, was von meinem Mobilfunkbetreiber Orange.ch mit einer horrenden Rechnung quittiert wurde. Ich hatte zwar eine Option namens Travel Data Daily, mit der man für ein paar Franken ein paar Bytes absetzen darf – aber aus unerfindlichen Gründen war die in Island nicht gültig. Orange zeigte sich zwar kulant.

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In Berlin gibts viele Funklöcher – nicht aber in der U-Bahn…

Aber dennoch. Stets ein Damoklesschwert über den Kopf bzw. dem iPhone zu haben, macht keinen Spass, und schliesslich will man gerade im Ausland nach Herzenslust die Freunde bei Facebook mit Statusupdates über die Freuden des Nichtstuns bespassen und Instagram mit Ferienfotos füllen.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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