Für den Tagi habe ich den Pflanzensensor von Koubachi.com angeschaut, den mir Digitec freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt hat.

Der Sensor ist wie geschaffen für Nerds, in denen der Wunsch gereift ist, sich nicht nur mit Pizzaschachteln, sondern auch mit etwas Grünzeug zu umgeben. Für Leute wie mich, die zwar ein digitales Händchen, aber keinen grünen Daumen haben. Sprich: Sie in einer Programmiersession oder während eines Rekord-Laufs mit Temple Run 2 auch mal das Giessen vergessen. Oder gleich für sechs Monate auf Vorrat giessen und dann erstaunt sind, dass es in der Wohnung moderig riecht.

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Sensor und Drago mit Aussicht.

Im Kern ist die Koubachi-App (kostenlos im App Store dazu da, einen ans Giessen, Besprühen und Düngen zu erinnern. Und da Nerds und andere biosphärenunaffine Zeitgenossen keinen blassen Schimmer von den Bedürfnissen eines botanischen Mitbewohners haben, gibt es in der App die Plant Care Engine. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich wundere mich immer wieder darüber, dass Microsoft es zulässt, dass die Hardwarehersteller Windows mit ihrer nutzlosen Crapware verunstalten. Sie tun es. Aber als ob das nicht schon genug digitalen Müll auf die Computer spülen wurde, greift eine neue Unsitte um sich: Die Software-Bundles.

Das heisst: Man will sich eine Software laden, und erhält nicht nur die eigentliche Software, sondern obendrein eine fancy Browser-Toolbar, einen total hippen Sicherheitsscanner, und die Standard-Suchmaschine wird einem verdankenswerterweise auch gleich noch umgestellt. Das ist, um es ganz direkt zu sagen, schlechter Anstand und eine Sauerei.

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Muss das sein, Adobe?

Adobe geht mit schlechtem Beispiel voran
Apple hat phasenweise Safari mit iTunes gebündelt. Als ob der Flash-Player für sich selbst nicht schon genügend Stabilitätsprobleme verursachen würde, will einem Adobe noch ein Teil namens McAfee Security Scan Plus unterjubeln. Das macht nichts, ausser anzuzeigen, ob eine Firewall oder eine Sicherheitssoftware vorhanden ist. Das kann Windows auch von Haus aus. Es ist, natürlich, eine reine Promo-Software, und Adobe verdient sich damit ein kleines Taschengeld dazu. Sie haben es offenbar nötig.
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Vier Wetter-Apps, die meteorologische Prognosen auf innovative, sehenswerte oder attraktive Weise anzeigen.

«Es ist ratsam, erst die Wettervorhersage zu lesen, bevor wir um Regen beten», sagte schon Mark Twain, und darum gehört die Wetter-App mit zu der wichtigsten Informationsquelle am Smartphone überhaupt. Die Standard-App tut ihren Dienst – doch das weder auf besonders akkurate noch auf ausgesprochen ansprechende Weise. Doch es gibt Alternativen.

Partly Cloudy stellt das Wetter als Uhr dar. Es gibt ein Ziffernblatt mit einem Zeiger, der auf der aktuellen Uhrzeit steht. Die Temperatur der nächsten Stunden erscheint als Farbverlauf im äussersten Ring des Ziffernblatts. Perioden mit Niederschlägen werden im Innern des Ziffernblatts angezeigt. Obendrüber gibt es die Angabe von Temperatur, Niederschlagsmenge, Windstärke und Prognose, die man auch für die kommenden Stunden anzeigen lassen kann, wenn man den Zeiger an die gewünschte Stelle dreht. In den Einstellungen der App kann man als Datenquelle zwischen dem norwegischen Meteorologischen Institut und der Open-Weather-Map wählen.

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Links: Die Partly Cloudy-App zeigt das Wetter als Uhr, mit Aussichten und Regenwahrscheinlichkeit.
Rechts: In den Einstellungen von Partly Cloudy-App wählt man die gewünschte Datenquelle.
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Das Mikrobloggingprogrammschema von @der_von_nebenan. Und eine Aufforderung, ab und zu aus der Reihe zu twittern…


Ich bin ein erklärter Fan der Markdown-Auszeichnungssprache. Sie ist dazu da, Texte mit einfachen Steuerungszeichen zu formatieren. Diese lassen sich auch von Nicht-Nerds sehr einfach verinnerlichen:

Für kursiven Text setzt man seinen Text zwischen Sternchen. Zwei Sternchen am Anfang und am Ende ergeben fetten Text. Und fett-kursiv benötigt, man ahnt es schon, je drei Sternchen. Für eine Überschrift der ersten Stufe setzt man am Anfang der Zeile eine Raute. Zwei Rauten ergeben, natürlich, eine Überschrift der Ebene zwei. Wenn man eine geordnete Liste haben möchte, setzt man irgend eine Zahl und einen Punkt an den Anfang der Zeile, und die Software übernimmt es dann, diese richtig zu nummerieren (wenn man einen Punkt dazwischenschiebt, muss man nicht alle nachfolgenden Punkte neu nummerieren).

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Alles, was man fürs Texten braucht.

Für Aufzählungen setzt man einen Punkt, ein Plus oder ein Divis an den Anfang. Und Unterpunkte rückt man durch Leerzeichen ein. Auch Blockquotes, Code und Links sind möglich, die Details stehen bei Wikipedia.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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