Es muss nicht immer Photoshop sein: Pixelmator ist ein Bildbearbeitungsprogramm für den Mac, das trotz des günstigen Preises von 15 Franken mit Profi-Funktionen wie Ebenen, Farbverwaltung oder Gradationskurven aufwarten kann.

Mut kann man den beiden Brüdern Saulius Dailide und Aidas Dailide nicht absprechen: Sie haben sich getraut, ein Bildbearbeitungsprogramm aus dem Boden zu stampfen – und das, obwohl Adobe mit Photoshop den Profimarkt seit mehr als zwanzig Jahren dominiert und mit Photoshop Elements auch eine starke Stellung bei den Heimanwendern hat.

Doch die beiden Brüder aus London haben nicht nur Mut, sondern auch ein gutes Händchen. Sie haben für ihr Programm Pixelmator die richtige Mischung aus Features, Einfachheit und ansprechender Optik angerührt. Und das Programm hat einen überzeugenden Preis: Es ist für 15 Franken im Mac App Store erhältlich.

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Ein Ferienfoto, das mittels Ebenen und den Füllmodi nachbearbeitet wird.

Eine aufgeräumte Oberfläche
Anders als die Adobe-Programme wirkt Pixelmator nicht überladen, sondern vergleichsweise überschaubar. Es gibt eine Palette mit den üblichen Werkzeugen wie Pinsel, Radiergummi, Pipette, Stempel, Text- und den Selektions-Instrumenten. Es gibt auch ein Werkzeug namens magischer Radiergummi, das man so noch nicht gesehen hat: Es entfernt automatisch Bildbereiche mit der ähnlichen Farbe, indem man bei gedrückter Maustaste die Toleranz einstellt – so lassen sich sehr schnell Freistellungen vornehmen. Nebst dem Dokumentfenster findet sich eine Palette für die Ebenen sowie der Effektbrowser. Diese Paletten schweben frei, wie man es sich vom Gimp-Bildeditor gewohnt ist.
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Meistens riecht man es zehn Kilometer gegen den Wind, wenn es ein Mail auf Phishing angelegt hat. Bei folgendem Mail heute morgen brauchte ich jedoch immerhin zehn schlaftrunkene Sekunden, bis ich zum Schluss kam, dass die Leute bei Amazon doch wohl wissen, dass man Verständnis hinten nur mit einem S schreibt und das mit der Gross-/Kleinschreibung besser im Griff haben:

Sehr geehrter Kunde,
leider müssen wir Ihnen berichten, dass fremde auf Ihr Kunden-Account zugriff erlangen konnten. Die Bestellungen die von Ihrem Mitgliedskonto an eine neue Lieferadresse Manfred Groß, Ludwig-Beckstraße 69, 37633 Göttingen getätigt wurde, haben wir erfolgreich zurückgerufen. Wir fordern Sie daher auf, Ihr Kunden-Account so schnell wie möglich zu überprüfen und weitere Probleme dem Amazon Kunden-Support zu melden. Öffnen sie dazu bitte den angegebenen Link und befolgen sie die Anweisungen:
amz-12.net/?www.amazon.de/…
Wir entschuldigen uns für dadurch entstandene Probleme und Bitten Sie um Verständniss. Ihr Support Team.

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Stephen King hat einige seiner Bücher bekanntlich unter dem Pseudonym Richard Bachman geschrieben. Laut Wikipedia, weil er nicht als Vielschreiber wirken wollte, und weil es ihn interessierte, ob die Bücher nur wegen dem Namen King auf dem Cover, oder wegen ihrer selbst gekauft würden.

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Arnie in der Haut von Ben Richards.

Da es in meiner Familie zwar keinen König, aber grossmütterlicherseits Bachmänner bzw. -frauen gibt, habe ich mich nach «11/22/63» und «The Stand» («Das letzte Gefecht») nun «Menschenjagd» in Angriff genommen. Ich habe mich beim Hörbuchfundus meiner Frau bedient und die übersetzte Fassung, gelesen von David Nathan gehört, obwohl ich bei King eigentlich die englischsprachigen Originale vorziehe, weil sich King einfach schlecht übersetzen lässt. Aber nachdem wir schon die beiden anderen Bücher jeweils doppelt in beiden Sprachen gekauft hatten, wollte ich mich für dieses mal mit der deutschsprachigen Variante begnügen. Den ganzen Beitrag lesen »


Gestern haben wir uns den Film Very Bad Things zu Gemüte geführt, den wir als Bluray geschenkt gekriegt hatten. Das ist ein locker-flockiger Streifen darüber, wie eine Jungesellenrunde mit Mord und Totschlag endet, nachdem eine Prostituierte durch unglückliche Umstände zu Tode gekommen ist. Der Film bietet fröhliche Unterhaltung für die ganze Familie, wenngleich man sich wünscht, ein Engländer hätte ihn düsterer, schwärzer und irgendwie britischer inszeniert.

Das aber nur nebenbei. Meine Neugierde wurde geweckt, weil auf der Bluray folgender Satz steht:

Länger als die alte FSK-18-Fassung! Diese ungeschnittene Originalversion wurde neu geprüft und aufgrund veränderter Zeitumstände, im Gegensatz zur kürzeren FSK-18-Version, ab 16 Jahren freigegeben.

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Geschnitten wird auch oben und unten.

Wie kann länger weniger «schlimm» sein? Was heisst «veränderte Zeitumstände»? Bezieht sich das darauf, dass wir in der heutigen Zeit so abgehärtet sind, dass ein an einer Motorsäge hängendes Stück Menschenfleisch mit 16 nicht mehr schockt, während man das bei der Premiere des Films vor 15 Jahren nur 18-Jährigen zumuten konnte? Oder sind die Zeitumstände im Film gemeint, die ihn irgendwie weniger gruselig erscheinen lassen?
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Des Photoshop-Hipsters liebster Bildeffekt ist das Lichtleck. Der ist wahnsinnig hip, weil er charmant und nonchalant analoge Mängel simuliert und einem die lockere Lässigkeit eines Lomo-Fotografen angedeihen lässt, auch wenn man sich den analogen Film in seiner umständlichen Handhabe niemals antun würde und darum, einfallslos aber effektiv, mit der Digicam knipst.

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Ein Foto von der Marktgasse Winterthur, das mit Lichtleak-Bild Nummer 59 behandelt wurde.

Das Lichtleck heisst in Hipster-Denglisch Light leak und es entsteht, wenn eine undichte analoge Kamera Licht auf den Film lässt. Mit der Diana tritt es manchmal so ausgeprägt auf, dass man Gegenmassnahmen ergreifen muss. Lichtlecks führen zu farbigen Flecken, Farbsäumen oder wolkigen Störungen, die man als Esoteriker auch gut als Aura-Fotografie verkaufen könnte. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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