Vor zwei Wochen habe ich den Schritt auf einen neuen Rechner vollzogen und nutze privat jetzt nur noch Windows 8. (Nebst dem MacBook mit Mountain Lion, den iOS-Geräten und den virtuellen Maschinen mit Windows XP, 7 und Vista.)

Ich habe mit Absicht auf Hilfsmittel wie die Classic Shell verzichtet, weil es im Grund reiner Unfug ist, ein neues Betriebssystem auf alt zu trimmen. Auch den durchdachten alternativen Programmstarter Launchy habe ich nicht installiert. Ich wollte herausfinden, ob ich mich an die neue Oberfläche gewöhnen kann – ob ich den Startknopf vermissen oder mit der Kacheloberfläche zurecht kommen würde.

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Wie ich mir den Startbildschirm eingerichtet habe.

Aufgeräumt, sympathisch
Nach zwei Wochen ist das Bauchgefühl ein positives. Erstaunlicherweise habe ich mich nicht nur an Windows 8 gewöhnt. Ich arbeite sogar lieber damit als mit Windows 7. Das liegt daran, dass neue Rechner blitzschnell startet. Das verdanke ich nicht nur Windows 8, sondern auch der SSD. Aber es ist definitiv das Verdienst von Windows 8, dass das Anmeldeprozedere schneller erfolgt. Den ganzen Beitrag lesen »


Das Gratisprogramm TrIDNet findet heraus, um was für eine Datei es sich handelt, wenn unter Windows die Endung fehlt.

Windows pflegt einen archaischen Umgang mit Dokumenten. Die Methode, mit der eine Datei dem passenden Programm zugeordnet wird, stammt noch aus seligen DOS-Zeiten. Da machte man es sich einfach: Am Ende des Dateinamens gab es einen Punkt und dann drei Zeichen. Das war das Kürzel für den Typ. Und dieser Typ war wiederum mit einem Programm verknüpft.

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Keine eindeutige Identifizierung, aber eine sehr gute Annäherung: Bei dieser Datei handelt es sich um ein Video im Windows-Media-Format.

Das funktioniert bei Windows genauso. Es führt immer wieder zu Problemen, indem sich die Programme gegenseitig die Dateiendungen streitig machen. Besonders häufig ist das bei populären Endungen wie MP3 oder JPG zu beobachten. Die Installation eines neuen Programms führt dazu, dass ein Doppelklick auf eine Bilddatei nicht mehr den angestammten Pixeleditor öffnet, sondern das neue Programm, das sich (unverfroren und ungefragt) die Endung .jpg unter den Nagel gerissen hat. Den ganzen Beitrag lesen »


Ein Systemprogramm namens System File Checker ermittelt fehlende Windows-Systemdateien und stellt sie wieder her.

Bei Microsofts Betriebssystem kommen Systemdateien relativ leicht abhanden. Übereifrige Deinstallationsprogramme, übers Ziel hinausschiessende Aufräum-Utilities oder unachtsame Benutzer – es gibt viele Gründe für dieses Problem. Doch nicht nur abgängige Systemdateien verursachen Fehlermeldungen und Probleme bei der Programmausführung. Noch häufiger ist der Umstand, dass Systemdateien mehrfach in unterschiedlichen Versionen vorhanden sind.

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Mehr als das gibt es nicht zu sehen, wenn das Systemdatei-Überprüfungsprogramm seiner Arbeit nachgeht.

Das wiederum hat bizarre Fehlermeldungen bezüglich «fehlender Einsprungspunkte» oder ähnliches zur Folge. Ein Mechanismus namens Side-by-side assembly soll das Problem der unterschiedlichen Systembibliothek-Versionen verhindern. Den ganzen Beitrag lesen »


InstanTunes erstellt automatische Wiedergabelisten. So genannte «Smartfilter» steuern, welche Titel in der Musikauswahl landen.

Wer mit Platten und Kassetten gross geworden ist, hört Musik meist auch am iOS-Gerät nach Album oder Interpret. Die Musik-App stellt auch die Möglichkeit bereit, die Titel nach Genre zu wählen – ansonsten spielt man Musik per «Shuffle»-Funktion nach dem Zufallsprinzip oder erstellt (mit meist recht grossem Aufwand) massgeschneiderte Wiedergabelisten.

Einen Zwischenweg eröffnet nun die InstanTunes-App. Sie erstellt automatisch Wiedergabelisten, so genannte Queues, wobei man das Resultat über Filter beeinflusst.

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Links: Über drei Filterstufen grenzt man den Pool der Songs ein, aus dem InstanTunes die Wiedergabeliste erstellen soll.
Rechts: So werden die einzelnen Parameter spezifiziert. Hier wird angegeben, dass die ausgewählten Songs in den letzten 52 Tagen schon einmal gespielt worden sind.

Erstellt man eine neue Queue, gibt man als erstes an, ob die ganze Musiksammlung berücksichtigt werden soll. Man kann alternativ auch eine in iTunes erstellte Wiedergabeliste oder eine Genuis-Liste als Ausgangsbasis wählen.
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Ich bin bekennender Backup-Neurotiker. Wenn meine Daten nicht gesichert sind, schlafe ich schlecht. Zu viele Horrorgeschichten über verlorene Fotosammlungen, gecrashte MP3-Archive und flöten gegangene Manuskripte sind schon bei der Kummerbox eingegangen.

Darum sichere ich auch den Inhalt des Clickomania-Webservers regelmässig. Ich hoffe zwar, dass auch der Hoster das tut. Aber will man sich darauf verlassen? Eben.

Einige der Inhalte auf dem Webserver, namentlich die Online-Rangliste von Clickomania und mein Blog, ändern sich kontinuierlich und sollten darum mindestens wöchentlich, besser aber einmal täglich gesichert werden. Meine Blog-Software namens Flatpress verwendet keine Datenbank, sondern eine Ordnerstruktur mit Textdateien. Auch die Anzahl Views pro Beitrag werden jeweils in einer Textdatei gespeichert, und darum gibt es jeden Tag relativ viele geänderte Dateien.

Ich habe den Abgleich anfänglich mit der Sync-Funktion von Dreamweaver gemacht. Die ist jedoch mehr als lahm unterwegs, und sie hinterlässt in jedem Ordner einen Unterordner namens _notes, der eine Datei dwsync.xml enthält. Das ist, ganz ehrlich, schlechter Stil. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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