Schluss mit dem ziellosen Surfen auf der Suche nach schönen Cloud-Anwendungen: Vier Verzeichnisse führen zu den beliebten und zu den neuen, aufstrebenden Webdiensten.

Das Internet ist eine Wundertüte, die einem nebst den freudigen Überraschungen auch Ärger über verschwendete Zeit beschert. Wer neue Webdienste und Internetanwendungen sucht, vertrödelt oft Zeit mit nutzlosen Diensten und fruchtlosem Surfen im Netz. Da stellt sich die Frage: Wie findet man eigentlich neue Webdienste und Internetanwendungen, die es wert sind ausprobiert zu werden?

Ein zu hundert Prozent überzeugendes Verzeichnis existiert bislang nicht – aber einige Websites, die gute Hinweise liefern.

go2web20.net bzw. «Web Application Index» nennt sich ein Verzeichnis für Online-Anwendungen und -Werkzeuge. Unter Directory kann man Suchen oder das Verzeichnis durchblättern. Hilfreich beim Eingrenzen sind die Tags, die man am rechten Rand auswählt. Durch den Tag Most popular grenzt man die Suche auf die beliebten Webdienste ein. Den ganzen Beitrag lesen »


Beim Einrichten eines Windows-Computers erspart ninite.com viel Arbeit: Die Website stellt ein Installationsprogramm bereit, das in einem Durchgang alle wichtigen Programme aus dem Shareware-, Freeware- und OpenSource-Bereich lädt und installiert.

Das Einrichten eines Windows-Computers ist nach wie vor eine ermüdende Angelegenheit: Die Programme, die nicht zum Standard-Inventar gehören, müssen auf den Hersteller-Sites zusammengesucht, heruntergeladen und installiert werden: Browser, Mailprogramm, Datei-Utilities wie Winzip und Grafikviewer wie IrfanView – schnell kommen ein oder zwei Dutzend Softwarepakete zusammen, für die es bei Windows separate Setup-Programme und Installationsvorgänge braucht.

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In einem ersten Schritt werden die benötigten Programme ausgewählt.
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Auf Knopfdruck geben Farbdrucker flugs und ohne Umstände bunte Bilder aus. Allerdings stimmen diese Farben nicht immer mit der Wirklichkeit überein. Woher kommen die Abweichungen und was kann man gegen sie tun?

Drucken ist einfach. Präzise drucken jedoch nicht – das zeigt sich spätestens dann, wenn ein farbenprächtiges Digitalfoto im Druck blass, flau oder gar falschfarbig herauskommt. Gerade die knalligen Farbtöne sind im Druck oft kaum wiederzuerkennen: Neongelb, knallendes Orange, Giftgrün oder freches Violett erscheint im Druck nur als Schatten seiner selbst.

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Wie man die Farben auf dem Bildschirm denen der Realität näher bringt. Bild AMagill/Flickr

Was tun in so einem Fall? Diese Frage wird der Kummerbox regelmässig gestellt, und sie lässt sich nicht in ein paar Worte beantworten.

Denn: Auch wenn es die Druckerhersteller das noch so gern suggerieren: Es ist leider nicht so, dass man automatisch die gleiche Farbe auf dem Papier vorfindet, die man auf dem Bildschirm hat – oder die man beim Fotografieren im Sucher gesehen hat.
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Besprechungen von Mountain Lion alias OS X 10.8 gibt es viele, zum Beispiel die von Kollega Zedi. Ich darf hier aber breittreten, was mir so aufgefallen ist (und übrigens: Einen Vergleich von OS X 10.8, Windows 8 und Windows Phone 8 lest ihr hier):

Die Softwareaktualisierung. Sie bringt nicht mehr nur die im Mac App Store gekauften Programme auf den neuesten Stand, sondern auch das System. Das ist folgerichtig und ein grosser Vorteil gegenüber Windows, wo viele Programme ihre eigenen Updater verwenden, die darum wetteifern, wer jetzt zuerst seinen Patch herunterladen darf.

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Sieht am Kopf etwas ausgehungert aus, hat aber eine Menge Fleisch auf den Rippen.

Die Benachrichtigungen. Die sind bei einem modernen Betriebssystem eigentlich unverzichtbar und man fragt sich, warum es sie nicht schon seit zehn Jahren gibt. Auch hier ist Windows das Negativbeispiel: Modale Dialoge, die sich mit irgendwelchen Nichtmeldungen in den Vordergrund drängen, der Infobereich, der Sprechblasen absondert und all die Programme, die sich auf diese oder jene Weise in den Vordergrund drängen – das ist uneinheitlich und lästig.
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Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, gestern noch schnell Mountain Lion zu installieren. Und mein erstes Fazit ist positiv – viele kleine Verbesserungen machen das Update unter dem Strich zu einer echten Verbesserung. Es scheint mir, dass Apples Weg mit graduellen Veränderungen einfacher zu verkraften ist als Microsofts Methode. Aus Redmond kommt alle zwei oder drei Jahre ein so grosses Update, dass erstens im Vorfeld die Erwartungen ins Unermessliche steigen und zweitens der Lernaufwand so gross wird, dass viele Privatleute und Unternehmen sowieso den Umstieg scheuen. Mit Windows 8 treiben unsere Freunde aus Redmond das auf die Spitze.

Ein Vergleich drängt sich auf
Drei Betriebssysteme mit einer Acht in der Versionsnummer – da drängt sich ein Vergleich von OS X 10.8, Windows 8 und Windows Phone 8 geradezu auf. Apple hält an zwei Betriebssystemen für die mobile Welt und für die schweren Maschinen (von Steve Jobs selig gern als «Trucks» bezeichnet) fest. Microsoft glaubt, das Heil in einem universellen System zu finden. Windows Phone 8 wird nicht mehr auf der CE-Architektur basieren wie der Vorgänger, sondern den so genannten «NT-Kernel» nutzen, der auch in Windows 8 steckt, und auch nebst dem Kern viel Code mit dem «grossen» Windows teilen. Somit läuft bei Windows demnächst auf allen Plattformen der gleiche Kern. So weit, so gut – dieser gemeinsame Unterbau ist attraktiv für die Entwickler, weil er das Versprechen beinhaltet, dass ein und dieselbe Anwendungen mit wenig Aufwand für alle Plattformen bereitgestellt werden kann.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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