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Jammern auf hohem Niveau

Die Krux mit den Sonderzeichen

Es gibt eine Reihe von Fragen, die der Kummerbox des Tagesanzeiger in schöner Regelmässigkeit gestellt werden. Eine der Top-Favoriten bei den Dauerbrennern sind die falschen Sonderzeichen und Umlaute. Diese gibt es immer seltener auf Websites. Bei E-Mails trifft man sie aber auch heute noch sehr oft an.

Dieses Problem gehört zu der ästhetischen Sorte. Ein Mail lässt sich trotzdem lesen und verstehen, wenn anstelle von ä, ü und ö seltsame Sonderzeichen, hierzulande nicht gebräuchliche Akzente, Codes oder Kästchen stehen. Lästig ist diese Sache allemal – vor allem dann, wenn man hört, dass man selbst der Urheber von solchem Zeichensalat ist.

Um zu verstehen, warum das Problem überhaupt entstanden ist, muss man sich vor Augen führen, wie Computer überhaupt Texte speichern und übermitteln. Auch die modernen Betriebssysteme und Anwendungsprogramme verwenden ein System, das tief in die Computer-Steinzeit zurückreicht. Die ASCII-Codierung wurde am 17. Juni 1963 von der American Standards Association (die US-amerikanische Normierungsbehörde, die heute American National Standards Institute heisst). Den ganzen Beitrag lesen »




Dinge erledigt kriegen

Die App Nubi Do setzt eine populäre Methode zur Selbstorganisation ein. Indem man Aufgaben richtig organisiert, sollte sich der Alltagsstress verringern – so zumindest die Theorie.

GTD – nicht zu verwechseln mit dem Kürzel GT, das für das populäre Rennspiel «Gran Turismo» steht – ist eine Methode zur Selbstorganisation. Der Vater der Methode ist der US-amerikanische Autor und Berater David Allen. Vor allem Informatiker und Computer-Nerds scheinen die Methode zu mögen – wohl einfach, weil sie durch Strukturierung des Alltagshalts Halt verspricht und die Hoffnung nährt, den durch soziale Netzwerke, Multitasking und Gadget-Overkill verursachten Stress zu lindern.

Nur «akute» Aufgaben vor der Nase haben
GTD oder «Getting Things Done» lässt sich auch ohne App mit Hilfe von Papier und Bleistift praktizieren. Die Idee ist, dass Dinge, die man innert drei Minuten erledigen kann, gleich sofort tun soll. Alle anderen Dinge werden kontextbezogen organisiert. Statt sich fixe Termine zu setzen oder lange To-Do-Listen zu führen, werden Aufgaben so abgelegt, dass man nur die Aufgaben vor der Nase hat, die unmittelbare Aufmerksamkeit fordern.
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Nokias atemberaubende 3-D-Landschaften

Der finnische Mobilgeräthersteller hat in letzter Zeit nicht viel Lob einheimsen können. Mit einer Ausnahme: Die 3-D-Landschaften, die es unter maps.nokia.com/3D zu sehen gibt, schlagen Betrachter garantiert in ihren Bann.

Nokia bietet seit einiger Zeit einen eigenen Kartendienst an und hat für Furore gesorgt, als anfangs letzten Jahres eine kostenlose Navigationslösung mit Offline-Kartenmaterial im Ovi-Store auftauchte. Damit setzte sich der finnische Hersteller im Bereich der Navigation deutlich von der Konkurrenz ab. Beim iPhone und bei Android braucht es eine Internetverbindung für den Abruf von Karten – oder eine App wie OffMaps², die Kartenmaterial von Openstreetmap auf das Gerät herunterlädt.

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Zum Vergleich: Das ist die Darstellung des Empire State Building in New York…
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De Weck, drehen Sie den Werbungterror leise!

Die amerikanische Rechtsprechung ist in meinen Augen nicht unbedingt ein Vorbild für die Welt. Den Commercial Advertisement Loudness Mitigation Act (CALM) kann man aber sehr zur Nachahmung empfehlen. Es geht darum, dass Werbung im Fernsehen nicht mehr lauter sein darf als das Programm, das sie unterbricht.

Der Zuschauer wählt die Lautstärke. Oder?
Auch bei uns drehen die Fernsehmenschen während der Werbung den Pegel um diverse Dezibel höher. Bei den privaten Stationen würde ich das noch halbwegs verstehen. Dass das auch das gebührenfinanzierte Schweizer Fernsehen tut, ist unverständlich und eine Frechheit gegenüber des Publikums. Man spricht dem Zuschauer das Recht ab, selbst die Lautstärke zu wählen, in der er sein Programm ansehen will.
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Wer sitzt am Lautstärkeknopf? (Bild Robert S. Donovan/Flickr)
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Gepriesen sei Instacast!

Roger Zedi, mein partner in crime beim Tagesanzeiger, hat neulich in der Daily Digital-Rubrik eine App vorgestellt, die Apple sofort aufkaufen und in iOS integrieren müsste. Sie macht den Umgang mit Podcasts massiv viel einfacher. Wenn man Podcasts zur Hauptsache mobil hört, dann kann man sich den Weg über iTunes schlicht sparen und dort alle Podcast-Abos kündigen. Die wunderbare App Instacast von vemedio.com erledigt das nämlich genauso gut wie iTunes – und macht das Syncen überflüssig.

Instacast lädt die neusten Episoden per WLAN aufs Mobilgerät. Standardmässig werden einmal pro Tag neue Folgen gesucht; das Intervall lässt sich in den Einstellungen auch anpassen. Wer es sich getraut, kann auch das Caching (also Herunterladen) per 3G erlauben – aber das kann man guten Gewissens nur Leuten empfehlen, die ein unlimitiertes Datenabo haben.

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Podcasts am iPhone aktualisieren (links) und die Funktionen eines erweiterten Podcasts geniessen (rechts).
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