Wie stellt man sein Mailprogramm ein, damit Mails richtig dargestellt und problemlos verschickt werden können? Das ist seit Jahren eines der brennendsten Kummerbox-Themen. Hier eine aktualisierte Übersicht der wichtigen Optionen.
Trotz sozialen Netzwerken, WhatsApp, Skype und Facebook Messenger ist für viele Leute noch immer das E-Mail der wichtigste Kommunikationskanal im Internet. Das erklärt auch, dass die scheinbar banale Frage der richtigen Konfiguration des Mailprogramms die Gemüter noch immer zu erhitzen vermag. Soll man Mails formatiert oder besser als Nur-Text verschicken? Farbenfroh und mit Smileys geschmückt oder doch lieber schlicht und sachlich? Gehört die Signatur an den Anfang oder ans Ende der Nachricht?
Das Fragen des persönlichen Geschmacks. Wichtig ist allerdings, dass man seine Mails so verschickt und empfängt, wie man es möchte – und die Konfiguration nicht dem Zufall oder den Default-Einstellungen des Herstellers überlässt. Und dabei hilft die folgende Übersicht der Kummerbox: Den ganzen Beitrag lesen »
Wie uns die Medien zugetragen haben, ist die Welt um einen Diktator ärmer. Es gab das Bild des toten Diktators gestern auf der Website von Tagi online zu sehen und heute druckt es die «Aargauer Zeitung» gross auf die Front: Seht her, er ist erlegt!
Schade, dass der Mut gefehlt hat, einmal ein Bild nicht zu bringen. Denn was ist die Botschaft eines solchen Fotos? Freude, dass die Herrschaft dieses Despoten ein Ende hat? Oder vielmehr Triumph darüber, wie das Ende ausgefallen ist? Ich bin der Meinung, dass man Diktatoren mit Recht und Rechtsstaatlichkeit begegnen muss. Man sollte sie nicht zur Strecke bringen, sondern vor Gericht. Das galt auch bei Osama bin Laden. Immerhin haben die Amerikaner es sich verkniffen, ein Beutefoto zu veröffentlichen. Den ganzen Beitrag lesen »
Eines der wertvollsten Systemwerkzeuge für die Inspektion und die Problemanalyse ist der Process Explorer von Windows-Kenner Mark Russinovich.
Mark Russinovich ist eine illustere Figur. In Spanien geboren, entwickelte er ab 1996 im eigenen Unternehmen Winternals Systemprogramme für Windows. Er schrieb Fachbücher über die Architektur von Windows und hat 2005 das Sony-Rootkit XCP entdeckt, das das Kopieren von Audio-CDs verhindern sollte und in Verruf geriet, weil es sich wie ein Virus verhielt. Heute arbeitet er in der Rolle eines «Technical Fellow» für Microsoft und er wurde auch schon als Nachfolger von Steve Ballmer gehandelt (siehe hier). Wie gross die Chancen auf den CEO-Posten sind, sei dahingestellt – die Idee dürfte vor allem dem Wunschdenken der Leute entspringen, die lieber einen Technik-Fan als einen Verkäufer an der Spitze des Unternehmens sehen würden.
Mark Russinovich hat eine Reihe von Windows-Werkzeugen entwickelt, die in einem Paket unter dem Namen Sysinternals Suite erhältlich ist, und zwar kostenlos. Eines der wichtigsten Programme aus dieser Sammlung von 67 Tools ist der Process Explorer. Er funktioniert ähnlich wie der Taskmanager von Windows, ist aber sehr viel leistungsstärker. Den ganzen Beitrag lesen »
Es gibt Webcommunities für alle und alles – sogar für Leute, die gern Bücher lesen. Auf Librarything.de, goodreads.com, shelfari.com und booklamp.org kann man sich über seine Lieblingstitel austauschen, neues Lesefutter entdecken und Leute mit gleichem Geschmack kennen lernen.
Bis vor Kurzem zeugte die üppig bestückte Bücherwand von Belesenheit und Literaturkenntnis. Heute kann man seinen Verbrauch an Lesestoff online kundtun. Diverse Plattformen bieten sich an: Librarything.de in Deutsch, und für englischsprachige Nutzer stehen goodreads.com, shelfari.com und booklamp.org offen.
Bücherplattformen erfüllen mehrere Zwecke. Sie erlauben erstens die Dokumentation des persönlichen Bücherverbrauchs: Man trägt ein, welche Bücher man gelesen hat, vergibt eine Wertung, erfasst eigene Rezensionen und trägt Trivia ein – beispielsweise Filme zum Buch, Schauplätze oder denkwürdige Zitate. Da die Websites Zugriff auf Online-Datenbestände wie Amazon.com, Abebooks.de, Google-Books oder JustBooks.de haben, braucht man weder ISBN-Nummern zu erfassen, noch Cover zu scannen, um in seinem elektronischen Zettelkasten umfassende Angaben zu seinen Büchern zur Verfügung zu haben. Das macht die Arbeit viel angenehmer als mit einer selbst gestrickten Literaturverwaltung.
Literarischer Geschmack als gemeinsamer Nenner
Zweitens bringen die Bücherplattformen – wie könnte es in der Web-2.0-Ära auch anders sein? – Gleichgesinnte zusammen. Den ganzen Beitrag lesen »
Smartspider: Das sind die kleinen Viecher, die kurz vor den Parlamentswahlen aus den Ritzen kriechen und politische Positionen abstecken. Ich habe vor Kurzem schon mal zu dem Thema gebloggt. Die Spiderei war auch Thema in unserer letzten Digitalsendung und verschiedener Gespräche.
Da hat sich für mich die Idee herauskristallisiert, wie man den Nutzen des Smartspider massiv erhöhen könnte. Das Nonplusultra wäre ein Filter- und Gewichtungsmechanismus für die Smartspider-Empfehlungen. Ich wünsche mir konkret folgende Möglichkeiten:
- Kandidaten von Null-Chancen-Listen wie den Konfessionslosen oder der Tierpartei will ich erst gar nicht sehen. Sie sollten erst gar nicht auftauchen. Sprich: Es braucht eine Möglichkeit, ungenehme Listen zu blockieren.
- Es ist oft nicht sinnvoll, Kandidaten von den hinteren Listenplätzen zu wählen, so gross die Übereinstimmung auch sein mag. Darum wäre es sinnvoll, wenn man optional Kandidaten ausblenden könnten, die keine oder nur geringe Wahlchancen haben.
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