Snapseed ist eine App zur Fotobearbeitung. Sie hat einerseits vorgefertigte Effekte für die schnelle Aufbereitung in petto, bietet aber auch ausgeklügelte Mechanismen zur manuellen Korrektur und Verbesserung.

Nik Software ist ein Softwareunternehmen aus San Diego, das mit Silver Efex oder Color Efex Produkte für die professionelle Bildbearbeitung liefert. Das zentrale Werkzeug ist die U-Point-Technologie. Sie vereinfacht komplexe Bildbearbeitungsvorgänge durch die so genannten Kontrollpunkte. Diese werden im Bild platziert und wirken selektiv innerhalb eines vorgegebenen Radius.

Ein Beispiel: Um in einem Bild mit einem Teich mit Seerosen das Wasser aufzuhellen und etwas blauer zu machen, muss man in einer herkömmlichen Bildbearbeitungssoftware erst von Hand eine Auswahl erstellen, die das Wasser einschliesst, die Seerosen aber ausklammert – denn die sollen ihre Farbe und die Helligkeit behalten. Mit der U-Point-Technologie setzt man einen Kontrollpunkt ins Wasser und gibt die gewünschten Anpassungen für Helligkeit, Farbe und/oder Kontrast – und ist bereits fertig. Den ganzen Beitrag lesen »


… also, «Lightroom», um sich an die veraltete englische Rechtschreibung zu halten. Lightroom ist Adobes Bildverwaltungsprogramm, von dem ich zugegebenermassen ein Fan bin. Es ist meiner (unbescheiden vorgetragenen) Meinung nach das beste Programm seiner Art. Ich habe auch mit Aperture von Apple herum experimentiert. Mir gefällt dort die übersichtlichere Oberfläche, aber bei den Bildbearbeitungsfunktionen hat Adobe die Nase vorn. Fast 24 Jahre Photoshop-Erfahrung lassen sich nicht wegdiskutieren. Wer seine Bilder schnell und trotzdem ordentlich verwalten will, ist mit Lightroom am besten aufgestellt. Ich habe dazu am letzten Montag im Tagi einige Tipps gegeben.

Im Bereich der kostenlosen Programme wäre meine Empfehlung Picasa von Google. Es hat einige praktische Funktionen wie die Ablagebox und die Gesichtserkennung ist verblüffend gut.

Es gibt was auszusetzen
Wenn ich an Lightroom etwas auszusetzen hätte (was ich habe), dann, dass man damit Fotos noch immer nicht vernünftig geotaggen kann. Dieses Feature ist überfällig und es gibt keine Entschuldigung, es nicht in der Version 4 zu bringen.

Der zweite Punkt ist die oft träge Reaktion des Programms. Natürlich, ich bin selbst schuld, weil ich das Programm auf einem fast fünf Jahre alten Rechner brauche. Den ganzen Beitrag lesen »


Die App HDR Fusion schiesst Fotos mit hohem Dynamikumfang und rückt dabei Szenen bei strahlendem Sonnenschein oder Gegenlicht optimal ins Bild.

«HDR» steht für High Dynamic Range und wird für Fotos verwendet, die einen sehr grossen Unterschied zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen aufweisen.

Die Spannweite zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt wird Dynamikumfang genannt. Er wird in Blendenstufen ausgedrückt und variiert je nach Kamera stark. Analoge Farbnegativ-Filme können einen recht grossen Dynamikumfang haben und bis zu 9,5 Blendestufen abdecken. Bei den Sensoren digitaler Kameras ist es meist etwas weniger – und Kameras, wie sie im iPhone stecken, liefern nochmals weniger Dynamikumfang. Schuld daran ist nicht nur die Hardware, sondern auch das JPG-Format, das nicht für einen grossen Dynamikumfang ausgelegt ist.

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Das Kesselhaus in Winterthur. Hier waren die Helligkeitsunterschiede so gross, dass die Autos auf der Strasse nur in einer Aufnahme überhaupt sichtbar waren und es so zu keinen Geisterbildern gekommen ist, die beim Zusammenfügen von zwei Bildern mit weniger Helligkeitsunterschied sonst auftreten.
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Manchmal komme ich mir alt vor. Beispielsweise neulich. Da ist mir aufgegangen, dass ich vor genau 15 Jahren angefangen habe, für die Fachzeitschrift Publisher über so schöne Dinge wie Desktop-Publishing, Bildbearbeitung und Webdesign zu schreiben. Mein erster Artikel ist in der Ausgabe 3-1996 vom 24.9.1996 erschienen und hatte das schöne Thema «PageMill» zum Inhalt.
PageMill – ein Webeditor von Adobe, der nun in der Version 2.0 auch Tabellen bearbeiten konnte. Ursprünglich eine Mac-Software, gab es PageMill dann auch für Windows. In der drauffolgenden Ausgabe habe ich über PageMaker 6.5 geschrieben und ihn, warum auch immer, mit einer unglaublich überzogenen Pferdeanalogie eingeführt: Den ganzen Beitrag lesen »


Fürs iPad, das iPhone, Mac OS X und Windows existieren Programme, die das Herz jedes Möchtegern-Disk-Jockeys höher schlagen lassen: Scratchen, beatmixen, crossfaden oder loopen – alles kein Problem!

Disk-Jockey ist einer jener Berufe, die in der Idealvorstellung deutlich glamouröser sind als in Realität. In der Fantasie peitscht man als DJ ein begeistertes Publikum über einen hypnotischen Musikteppich und ist der heimliche Star der Nacht. In Realität hat man als DJ elende Arbeitszeiten, hebt sich an schweren Plattentaschen einen Bruch und leidet an zu viel Lärm, zu viel Alkohol und zu viel Rauch – wobei letzteres dank Rauchverbot immerhin passé ist.

Da ist es kein Beinbruch, wenn die DJ-Leidenschaft ein Wunschtraum bleibt. Man kann sie nämlich am iPad oder Mac bestens ausleben. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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