Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Leute ihre Software missbrauchen. Indem sie Inserate in Excel gestalten, ein Tagebuch im Kalender von Outlook führen oder Powerpoint zur Diashow degradieren.
Besondere Blüte des kreativen Excel-Missbrauchs treibt die Website excelgames.org. Es gibt hier Spiele wie Blackjack, Breakout, Tetris, Reversi oder Snake zu finden. Sie verwenden in aller Regel Visual Basic for Applications (VBA) – aber es gibt sogar eine Minesweeper-Variante, die allein mit Excel-Funktionen arbeitet.

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Kreativer Softwaremissbrauch
Tagespass ins Internet
Bekanntlich kann man unterwegs das iPhone als Modem für mobile Rechner nutzen, und hierzulande darf man das anders als zum Beispiel in den USA ohne Extra-Abo tun. Das nennt sich Tethering und funktioniert sowohl mit Mac-Rechnern als auch mit neueren Windows-Rechnern gut (mit XP habe ich es nie getestet). Was mich an der Lösung stört, ist, dass sie die Batterie des iPhone stark belastet.
Darum habe ich neulich das «Internet Everywhere Day»-Angebot von Orange angenommen.
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Bei diesem noch bis Ende Januar 2011 gültigen fällt die sonst übliche Grundgebühr von 10 Franken pro Monat weg. Den ganzen Beitrag lesen »
Weg mit dem Mailprogramm
Es gibt Leute, die finden Webmail so toll, dass sie ihrem angestammten Mailprogramm abschwören und nur noch via Browser mailen. Einen Nachteil hat die Sache indes: Die Betriebssysteme räumen einem keine Möglichkeit ein, das mailto-Protokoll, über das Interaktionen mit dem lokalen Mailclienten stattfinden, auf die Webanwendung umzuleiten.
Auf Umwegen geht es trotzdem, wie eine kleine Recherche zeigt. Das sind einige der Hacks, die im Web kursieren: Den ganzen Beitrag lesen »
Die Gfätterlibrüder aus Redmond – oder: 10 Jahre Leiden an Office
Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit mit Office 2010 und mir gefallen daran einige Dinge. Beispielsweise die OpenType-Funktionen, die ich vor Kurzem im Tagi beschrieben habe. Ich hätte die zwar gern noch etwas üppiger, aber seis drum.
Und, juhuu, eines der grossen Ärgernisse ist in Office 2010 endlich ausgeräumt, so dachte ich. Das SDI-MDI-Schlamassel, wie ich diese seit nunmehr zehn Jahren andauernde Leidensgeschichte gern nenne.
Aber nein, zu früh gefreut. Es wäre auch zu schön, wenn Microsoft eine Ungereimtheit in einem seiner Softwareprodukte einmal grundlegend angehen würde. Nein, die Programmierer in Redmond bleiben Meister der Flickschusterei, Oberbastler, Gfätterlibrüder und Softwarefummler, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte. Dabei hätte ich die Microsofties noch so gern in den höchsten Tönen gelobt, wenn in Office nun endlich ein stringenter Umgang mit den Dokumentfenstern Einzug gehalten hätte.
Manche werden sich nun fragen, worum es geht. Den ganzen Beitrag lesen »
Wider den Checkin-Stress
Nerds sind doch ein komisches Völkchen. Eines ihrer unbestreitbaren Talente besteht darin, sich selbst einen Heidenstress zu machen. Zum Beispiel, indem sie glauben, sich bei Diensten wie Gowalla und Foursquare einloggen zu müssen, sobald sie ihren Aufenthaltsort um einige Meter verändern. Was das bringen soll, weiss keiner. Allerdings schadet es auch nicht, wie zum Beispiel die Website pleaserobme.com einen glauben machen will. Wenn man sich um acht Uhr morgens an seinem Arbeitsort einloggt, verrät man damit nicht wirklich ein Geheimnis. Und ich gehe davon aus, dass die meisten Nutzer so klug sind, sich nicht unbedingt im Bordell ihres Vertrauens oder beim Konkurrenzunternehmen einzuloggen, wenn sie Top-Secret-Abwerbungsgespräche führen. Und übrigens: Den ganzen Beitrag lesen »