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Jammern auf hohem Niveau

Polizeiarbeit soll schwierig sein

Ich lese gerade den Islandkrimi «Todesgott» von Àrni Thórarinsson und bin dabei bei folgender Stelle hängen geblieben, die mir doch sehr zitierenswürdig erscheint, wo es immer populärer wird, dass der Staat den Bürgern mit Staatstrojanern, Vorratsdatenspeicherung, biometrischen Pässen und solchem Quatsch bzw. Schwachsinn bzw. Unverschämtheiten auf die Pelle rückt:

[Der Polizist:] «Ja, ja, ich weiss. Bleib mal beim Thema. Skarpéðinn ist nirgendwo mit einer SIM-Karte oder einer Mobilnummer registriert. Und wenn du mir jetzt erklären willst, dass man eine SIM-Karte kaufen kann, ohne dass Big Brother davon erfährt, dann halt lieber gleich den Mund. In Reykjavík muss nämlich jeder, der eine SIM-Karte kaufen will, seinen Ausweis vorzeigen, damit der Name zusammen mit der Nummer registriert werden kann, auch wenn ich das für überflüssig halte.»
[Der Reporter:] «Ach ja? Entspricht das nicht den Bedürfnissen der Polizei?»
«Kann schon sein. Aber mich haben sie nicht gefragt.» Den ganzen Beitrag lesen »

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Weibliche und männliche Webvögel

Als interessanter «Follow-up» zum gestrigen Twitter-Artikel hier noch eine nette Statistik zum Geschlechterkampf auf der Zwitscherplattform, erschienen unter dem Titel « Men Follow Men and Nobody Tweets» auf harvardbusiness.org:
Auf Twitter läuft die Sache zwischen Männlein und Weiblein überhaupt nicht wie im richtigen Leben. Die Anziehungskraft der weiblichen Zwitscherer ist gering. Männer scheinen attraktiver, haben mehr Follower und sogar Männer folgen eher Männern als Frauen. Das ist wie in der richtigen Vogelwelt: Die Männchen haben das schöne Federkleid und den imposanten Kamm, und die Frauen sehen unscheinbar aus.
Jedenfalls scheinen mir die Resultate nicht auf die Schweizer Twitterszene übertragbar. Hierzulande gibt es wenig Twittererinnen. Unter meinen Followern gibt es, so ich weiss, keine einzige richtige Frau (d.h. eine Frau ohne gesperrten Account). Twitter CH ist ein Männerclub und die schillernden Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Wir Webvögel

Ist Twitter Kommunikationsrevolution und lang ersehnte E-Mail-Alternative? Manche sind davon überzeugt und verheissen dem «Telegraf 2.0» eine strahlende Zukunft. Ich enthalte mich einer Prognose, zumal es bei mir gut anderthalb Jahre gedauert hat, bevor ich zum Twitterer wurde. Ich bin relativ früh Leute begegnet, die twitterten, war aber der festen Überzeugung, hier einen Dienst vor mir zu haben, den die Welt nicht braucht.
Nun, inzwischen twittere ich als MrClicko und habe meine ursprüngliche Anti-Haltung revidiert. Ursprünglich fand ich es nett, dass ich via Twitter-Widget in diesem Blog (siehe unten rechts) per SMS auf clickomania.ch quasi-live posten konnte. Und ist die Sache zu einem Selbstläufer geworden. Den ganzen Beitrag lesen »

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