Heute Abend gibt es Matthias ungefiltert. Ich bin zu Gast beim Winterthurer Radio Stadtfilter, in Dominik Duseks Talk zu Spionen, Agenten und Spionage-Software.
www.stadtfilter.ch
Drückt mir doch mal die Daumen… vom Digitalk bin ich mir gewöhnt, dass man Versprecher und zusammenhangloses Gebrabbel vorab rausschneidet. Das hier aber ist live!


Und wo ich mich eben warmgebloggt habe, erlaubt mir, mich auch gleich über den Schinken des Monats November zu echauffieren. Es ist der Kindle, der heute lancierte E-Book-Reader von Internetbuchhändler Amazon. Gründer und CEO Jeff Bezos platzt vor Stolz quer über die Amazon-Frontpage, weil dieses Wunderwerk der Technik es ihm nun erlaubt, Bücher zu lesen. Am Bildschirm. Am Bildschirm eines Geräts von so unsagbarer Hässlichkeit, das mir fast die Sprache wegbleibt. Ich meine, ich halte E-Books seit jeher für etwas vom Unnützesten, was je von Menschenhand erschaffen wurde. Ich bin derartig von der Nutzlosigkeit überzeugt, dass ich leider nicht anders kann, als mich selbst zu zitieren. Unter dem Titel «Zuletzt lacht Gutenberg» schrieb ich am 10. Dezember 2001 im «Tagi» u.a. Folgendes:

AOL Time Warner gab letzte Woche das Aus für die Abteilung iPublish bekannt. Diese Abteilung war im April 2000 eröffnet worden, bot 29 Leuten einen Arbeitsplatz und beschäftigte sich mit der Herausgabe von E-Books. Vor Monatsfrist hat Random House den gleichen Entscheid gefällt und AtRandom.com dichtgemacht. «Der Markt hat sich einfach nicht so entwickelt, wie wir gehofft hatten», begründete der Vorsitzende von Time Warner Trade Publishing, Larry Kirshbaum. Und auch das kühle Wirtschaftsklima und der 11. September seien schuld, dass die Kundschaft nicht auf die elektronischen Bücher fliege.

Der 11. September ist ja bekanntlich schuld an fast allem. Meine These von damals:

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Ich bin bekennender Flickr-Nutzer und -Fan und als solcher habe ich hier einige nette Flickr-Trouvaillen zusammengestellt:

  • Flickrvision.com ist eine Website, die die neuesten Uploads auf Flickr zeigt. Man sieht das neue Bild und von wo es kommt. Der Hochladeort wird auf einer Google-Maps-Weltkarte angezeigt.
  • Transparent Screen ist das richtige für Spielernaturen. Dabei wird die Anzeige am Bildschirm so hindrapiert und dann fotografiert, dass es aussieht, als wäre der Bildschirm durchsichtig. Sehr kreativ!
  • Die Flickr-Toys sind Spielzeuge rund um Flilckr. Mit «Guess the Title» habe ich viel Zeit verplempert. Das ist ein Spiel, bei dem man innert sechzig den Titel eines Bildes erraten soll. Damit das nicht unmöglich ist, erscheinen nach und nach einzelne Buchstaben aus dem Titel. Und für den Spass sorgt der Umstand, dass man Mitspieler hat.
  • The Great Flickr Tools Collection ist eine nachgerade erschlagende Sammlung von Tools rund um Flickr. Um die durchzuackern, braucht man Jahre.
  • Auf Spell with flickr wandelt man ein Wort oder einen Satz in Flickr-Bilder um.
  • PIM PAM PUM memry ist ein Memory-Spiel. Die Bilder holt das Flash-Game nach einem vorgegebenen Tag von Flickr.
  • Depictr wandelt Liedtexte in Bildmosaike um.
  • ColorPickr sucht Bilder, auf denen die vorgegebene Farbe dominant vertreten ist. Retrievr liefert Bilder, die mit dem vorgegebenen Bild oder mit der selbstgemachten Skizze korrespondieren.
  • FlickrSudoku, eine wirklich abgefahrene Idee!

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Websurditäten

6 Nov 2007 In: Internet, Deutsch

Absurdes aus dem Web – heute habe ich bei der Arbeit (ja, doch, genau, wirklich, bei der Arbeit) folgende doch eher seltsame Fundstücke gesammelt. Hätte ich einen Hamster, würde ich ihn tatsächlich versteinern wollen und mir sofort das Buch «How to Fossilise Your Hamster: And 99 Other Experiments to Try at Home» bei Amazon bestellen. Hätte ich einen Roboter, würde ich… «Love and Sex With Robots: The Evolution of Human-Robot Relationships»… Nein, wahrscheinlich doch nicht. Ausserdem ist mir die Schaden-Freude-Site Promipranger.de begegnet, und die Möglichkeit, sich von der Netgranny Socken stricken zu lassen, wenn man denn selbst kein Grossmüeti hat (wer hat’s erfunden???).
Und geklärt wurde die Frage, welche Worte man mit seinem Taschenrechner schreiben kann – indem man zum Beispiel 38317 eingibt, den Rechner umdreht und LIEBE liest. Andere Worte wären 3773817 = LIBELLE oder 3504 = HOSE, 17307 = LOELI oder 38537 = LESBE. Wer weitere Worte finden will, verwendet Taschencode advanced. Das längste Wort in Englisch ist laut newscientist.com
53177187714 oder HILLBILLIES (Hinterwäldler). Verewigt wurde 53177187714 auch auf der Website mit der schönen Adresse thelongestlistofthelongeststuffatthelongestdomainnameatlonglast.com (gelistet bei Google, bei meinem Versuch eben aber nicht erreichbar).
Um hier aber nicht nur Absurdes zu empfehlen, noch ein Tipp, den ich von Beat Studer, einem «Kummerbox»-Leser habe. Das ist eine nette Mashup-Anwendung, die die Flugbewegungen über dem Kanton Zürich zeigt: Für Fluglärmgeplagte und Aviatikbegeisterte!


Nein, ich habe keinen kleinen Koch unter der Mütze. Ich habe noch nicht einmal eine Kochmütze. Und die Kamera liebt mich nicht. Aber trotzdem gibt es eine Kochsendung mit mir. Der Grund dafür liegt darin, dass im «Digitalk» Numero 33, unserem Podcast zum Thema «Das kulinarische Internet» mich die Gäste nötigten, mich freiwillig zum Kochen zu melden (namentlich Esther Kern und Monique Rijks). Nun denn, im Internet ist in Bild und Ton zu sehen, wie ich Schwäbischen Zwiebelkuchen backe.
DSC_8054.jpg
Schaut es euch an:
www.waskochen.ch



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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