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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. Den ganzen Beitrag lesen »


Dank Klimawandel kommt der Frühling immer früher, und da will man auf jeden Fall vermeiden, dass man beim Lustwandeln den falschen Fitnesstracker verwendet. Denn wo kämen wir hin, wenn unsere (bewegungs- oder frühlingsgefühlbedingten) Pulsausschläge nicht korrekt registriert würden?

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Hier hält sich der frühlingsmässig angeheizte Puls noch in Grenzen.

Da kommt die neue Withings Steel HR gerade gelegen (Amazon Affiliate). Die zählt nämlich nicht nur Schritte, sondern misst auch den Puls. Das ist für den Hersteller Grund genug, sie als Gesundheitsgadget zu positionieren. Für meinen Geschmack etwas hochgegriffen: Es bleibt ein Fitnessgadget – wobei ich nicht bestreite, dass eine bessere Fitness der Gesundheit zuträglich ist.

Aber genug der Haarspalterei. Optisch gefällt mir die Activité Pop (Die halbsmarte Uhr von Withings) etwas besser – noch klarer im Design und ohne das etwas laberige Armband (das man aber natürlich ersetzen kann). Bezüglich der Funktionen ist das neue Modell aber ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Den ganzen Beitrag lesen »


Resilio Sync – oder BitTorrent Sync, wie es früher hiess – gehört inzwischen zum harten Kern meines Softwareinventars. Ich tausche mit dem Programm Dateien zwischen dem Mac und Windows aus. Klar, dazu könnte man auch die Dropbox oder Onedrive nutzen. Aber ich schiebe oft grosse Dateien wie Video und unkomprimiertes Audio hin und her. Und es gibt auch Dokumente, die in der Cloud nichts verloren haben. Da ist der direkte Transfer übers lokale Netz der bessere Weg – und obendrein viel schneller und zuverlässiger als die Ordnerfreigabe von Windows bzw. die Dateifreigabe vom Mac.

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Links das Hauptmenü und im Hintergrund schwach die beiden synchronisierten Ordner.
Rechts: Die Möglichkeiten, Dateien in den synchronisierten Ordner zu legen.

Resilio Sync (resilio.com) funktioniert nicht nur im lokalen Netz, sondern auch via Internet, wie im Beitrag Bittorrent Sync? Hat bei mir eingeschlagen erklärt. Mir ist neulich jedoch noch eine weitere, sehr praktische Möglichkeit für Resilio Sync aufgegangen: Der Datenaustausch mit Android, nämlich.

Ich habe dafür bis anhin Android File Transfer benutzt. (Bei Windows geht es ohne Extra-Programm, siehe hier). Das ist jedoch eine nervtötend unpraktische Methode. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich bin ich dem Grafikformat WebP (Spitzname «weppy») begegnet. Es stammt, so erfährt man von Wikipedia, von den nimmermüden Google-Entwicklern. Und es zeichnet sich durch mehr Effizienz als PNG und JPG aus. Sie seien 26 Prozent kleiner als PNGs und 25 bis 34 Prozent kleiner als JPGs.

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Auf den Inhalt kommt es an. (Bild: Clowning Around, Free for Commercial Use/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Das ist sympathisch. Bandbreitenverschwendung im Netz ist ein grassierendes Übel. Seit sich Breitband und Flatrate durchgesetzt haben, scheinen die Leute zu glauben, dass es völlig egal ist, ob man eine Website möglichst effizient oder irgendwie durchs Netz schleust. Dass das ein Irrtum ist, merkt man, sobald man sich mit seinem Mobiltelefon mal in eine Gegend wagt, wo es nur Edge gibt. Edge ist gleichzusetzen mit offline, hat Sascha Lobo ja mal so schön gesagt.

Ob nun nicht maximal effiziente Dateiformate das grösste Problem sind, wage ich zu bezweifeln. Den ganzen Beitrag lesen »


Aus der (im Blog bis jetzt noch nicht vorhandenen) Kategorie «Banal, aber nützlich» kommt der Hinweis auf resizebrowser.com. Dieser Tipp hier könnte sich aber auch auf setmy.browsersize.com beziehen – die Website macht nämlich das gleiche. Nämlich das, was die URL schon sagt: Sie bringt den Browser auf eine bestimmte Grösse, zum Beispiel 1280×1024 Pixel. Oder 1600×1200. Oder meinetwegen auch auf 1920×20 – wobei das wirklich ein fürs Surfen sehr unpraktisches Fenster ergibt.

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Das Ego von Trump passt trotz allem nicht in dieses Fenster.

Stellt sich die Frage (die man sich im Leben nicht oft genug stellen kann): Schön und gut, aber warum?

Natürlich ist eine solche Funktion fürs Webdesign wichtig. Denn manche Gestalter sind sich des Umstands bewusst, dass nicht alle Internetnutzer einen iMac mit einem Display mit 5120 auf 2880 Pixeln verwenden, sondern es teilweise auch Leute gibt, die durch etwas kleinere Bildschirme ins Netz blicken.

Mir geht es aber nicht darum: Ich verwende die Funktion für Screencasts. Da will man recht häufig ein Browser-Fenster in Originalgrösse abfilmen. Natürlich kann man die Auflösung des Bildschirms auf die Ziel-Auflösung des Videos einstellen, doch das ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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