Mit End of Watch (Amazon) ist die Trilogie von Stephen King um den pensionierten Polizeiermittler Bill Hodges zu so etwas wie einem Happy End gelangt. (Teil eins und Teil zwei habe ich ebenfalls besprochen.)

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Spielen eine nicht unerhebliche Nebenrolle. (Bild: tanakawho/Flickr.com, CC BY 2.0)

Kurz zum Inhalt – Achtung, Spoiler! –: Der in der Hirnklinik vor sich hin dämmernde Brady Hartsfield, Antagonist des ersten Bandes und Auslöser der Geschehnisse des zweiten Teils, will seinen erzwungenen Ruhestand nicht hinnehmen, sondern entwickelt übersinnliche Fähigkeiten. Erst beherrscht er das telekinetische Türrücken. Dann schafft er es, mit seinem Geist in Teile des Pflegepersonals einzudringen. Mit Hilfe von Library Al, der in der Klinik den Bücherwagen stösst, weitet Brady seinen Einfluss aus und bringt den zwielichtigen Arzt Dr. Babineau unter seine Kontrolle – ob dessen experimentelle Medikamente etwas mit diesen erstaunlichen Fähigkeiten zu tun haben oder nicht, wird nicht restlos geklärt.

Brady gibt sich damit nicht zufrieden. Den ganzen Beitrag lesen »


Wer ist schuld an der Eurokrise? Der Amerikaner ist schuld!
Er führt einen Wirtschaftskrieg gegen den alten Kontinent, um die neue Gemeinschaftswährung in die Schranken zu weisen und in gutem altem imperialistischem Stil sich Rohstoffe in der Ägäis anzueignen. Handlanger sind die Rating-Agenturen und vertreten wird diese Verschwörungstheorie auch von Vertretern des europäischen Politik-Establishments.
Aber die Amerikaner wären nicht die Amerikaner, wenn sie nicht eine wunderbare Konter-Verschwörungstheorie auf Lager hätten.
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Ich bespreche ein Jugendbuch. Aber keine Angst: Am Freitag ist dann wieder Erwachsenenzeugs angesagt (nämlich, tease, tease, Stephen Kings «End of Watch»).

Leser und Innen dieses Blogs haben es womöglich mitbekommen: Trotz meines fortgeschrittenen Alters bin ich Kinder- und Jugendliteratur nicht abgeneigt. Böse Zugen behaupten wahrscheinlich, daran sei mein Kindskopf schuld. Ich meinerseits würde das nicht kategorisch abstreiten, das aber als Stärke deuten.


Die Verfilmung wird dem Buch nicht so wirklich gerecht.

Als Stärke von mir, aber vor allem als Stärke der zur Debatte stehenden Bücher. Denn die jugendlichen Leser sind im Schnitt anspruchsvoller als Erwachsene. Uns kann man mit Sperenzchen zufriedenstellen: Pseudopsychologische Vernebelungstaktiken funktionieren ebenso wie Rückgriffe auf banale Lebensweisheiten, die ältere Menschen in ihrer Lebenserfahrung bestätigen. Auch philosophisches Geschwurbel funktioniert bei uns, wenn es uns den Eindruck vermittelt, klug und gebildet zu sein, wenn wir in unserer Freizeit solche Dinge lesen. Und man kann uns mit Handlungssträngen beeindrucken, bei denen wir die Übersicht verlieren. Weil wir nicht zugeben würden, dass wir die Story nicht kapieren, merken wir nicht, wenn es gar nichts zu kapieren gibt.

Jugendliche ihrerseits muss man mit einfach vermittelbaren Plots, fantasievollen Szenarien und nachvollziehbaren Dialogen bei der Stange halten. Den ganzen Beitrag lesen »



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Warum gibt es Word heute noch? Nicht, weil das Programm ein grossartiger Wurf softwareingeniöser Schaffenskraft wäre. Im Gegenteil: Word hat viele Mängel und ist ein Moloch. Doch es wird Ende der 1980-er Jahre vielen so gegangen sein wie mir: Als wir damals erstmals mit Computern in Berührung kamen, war Word eines der Programme, mit denen wir uns am intensivsten auseinandergesetzt haben. Die Computerwelt war neu und aufregend, und was Word alles ermöglichte, war grossartig. Was mich angeht, habe ich vorher meine Texte mit der Maschine geschrieben. Die hatte zwar einen Speicher für um die 16’000 Zeichen und rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten. Im Vergleich dazu war die Combo aus Compi und Textverarbeitung grossartig!

So wurde Word zum Inbegriff einer Textverarbeitung: Sie ist für viele Leute genauso, wie eine Textverarbeitung sein muss. Und zwar einfach, weil wir schon so lange damit arbeiten, dass uns der Anblick des Fensters (trotz des Ribbons) derart vertraut ist.

Dabei ist Word ja eigentlich keine Textverarbeitung, sondern eine Verarbeitung für Bürotexte und geschäftliche Kommunikation. Den ganzen Beitrag lesen »


Ich habe neulich Dienste vorgeführt, mit denen man investigative Untersuchungen über Websites anstellt. Es gibt natürlich noch viele weitere, die oft unter dem Schlagwort SEO beworben werden. Ich habe hier auch schon dargelegt, dass ich SEO für Voodoo und für problematisch halte. Aber manche der Dienste sind deswegen trotzdem nützlich.

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Woher kommen sie (die Besucher) und wohin gehen sie?

Similarweb.com zeigt Besucherzahlen, den Publikums-Zuspruch über die Zeit und – besonders interessant – die Referrals: Man erfährt, welche anderen Sites der untersuchten die Surfer zuführen und wohin sie hinterher gehen. Für diese Site hier erfahre ich, dass das Publikum oft von Tagesanzeiger.ch, Bazonline.ch und Derbund.ch kommt. Das leuchtet ein, da ich in meinen Tagi-Artikeln gelegentlich auf mein Blog verweise. Von hier ziehen die Leute dann weiter zu Tagesanzeiger.ch, Microsoft.com, Irfanview.de und Wikipedia.org. Auch das ist plausibel, da ich diese Sites hier oft verlinke.

Ich erfahre, dass knapp 10 Prozent des Publikums von sozialen Medien her zu mir kommt. Verblüffend ist, dass Google Plus mit fast 53 Prozent die Mehrheit ausmacht. Twitter steuert nur schäbige 12 Prozent des SM-Traffics bei. Muss ich meine Meinung zu Google Plus da allenfalls revidieren?
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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