In unserem Haushalt gibt es seit einiger Zeit einen Angestellten für die Bodenpflege. Er wird nicht entlohnt und auch nicht unbedingt wie ein Familienmitglied behandelt – aber das wäre auch übertrieben, da es sich um eine Maschine handelt; den Saugroboter Roomba 980 von iRobot, (hier vorgestellt). Immerhin hat er einen Namen: Er heisst nämlich Saugbert II, ist aber nicht getauft.

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Links: Ja bitte: Die ganze Twitterosphäre muss wissen, wenn meine Wohnung gesaugt wurde.
Rechts: Das ist auch noch nett. In der Roomba-App rapportiert der Roboter, wo er überall gesaugt hat. Das ist ein ziemlich akkurater Grundriss unserer Wohnung und bei den weissen Flächen stehen in aller Regel Möbel im Weg

Wie auch immer: Saugbert II macht seine Sache ganz gut, wobei es in der Familie gewisse Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, ob man die von Saugbert ignorierten Ecken nun noch selbst sauberkeitsmässig perfektionieren müsste oder nicht. Aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Stattdessen sollen hier die Fortschritte erwähnt werden, die Saugbert II inzwischen gemacht hat. Er ist nmlich, wie sich das für ein modernes Gadget gehört, smart. Das heisst, er kommuniziert via WLAN mit der Welt, und er lässt sich per App steuern.

Die App war anfänglich aber eine Enttäuschung. Dank WLAN konnte man Saugbert zwar von überallher administrieren und zum Putzen aufbieten. Aber das wars dann auch schon. Eine weitergehende Kooperation mit dem smarten Home war mit Saugbert II nicht zu machen.

Das ist seit Kurzem besser geworden: Den ganzen Beitrag lesen »


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Schachfiguren anzünden? Kein Problem mit der richtigen Software. (Originalbild: Jarmoluk, Pixabay.com, CC0)

Wie immer wenn ein neuer Publisher da ist, gibt es hier eine Übersicht der Beiträge, die ich beigesteuert habe:

  • Software lernt, Bilder zu verstehen Die künstliche Intelligenz ist dabei, die Bildbearbeitung und die Gestaltung fundamental zu verändern. Kluge Algorithmen mit einem Verständnis fürs Motiv machen ungeahnte Dinge möglich und werden sogar Kunstwerke schaffen.
  • Bilder in Filme verwandeln?… ist einer der Tipps, der mehrere Methoden beschreibt, wie man in Photoshop aus Einzelbildern einen Videoclip oder ein animiertes GIF baut. Natürlich erklären wir auch das Gegenteil: Wie man Filme in Einzelbilder splittet. Weitere Fragen, die beantwortet werden: Wie stoppt man das Verwaltungsprogramm für die Creative Cloud, wenn es nervt? Was ist die Ursache für Phantom-Konturen und -Flächen in InDesign? Wie definiert man in der gleichen Software Schriftfarben so schnell wie möglich und wozu kann man die Papierfarbe auch noch benutzen? Plus: Das Übersatzproblem ganz schnell lösen und in InDEsign Seiten verschieben und kopieren und in Illustrator Strichstärken proportional ändern.
  • Hochkarätige Scriptsammlung liefert einen Tipp zu einer Sammlung von Scripten für Photoshop, InDesign oder Illustrator, die fast so gut ist wie die, die ich bei publisher.ch pflege. Plus: Fünf Einsatzzwecke für Objektformate, eine Liste mit Übersetzungen der InDesign-Menübefehle, eine schöne Sammlung mit Schriften zu diversen Themen, einer Sammlung von Gratis-Goodies von Top-Designern und einer wirklich gelungenen Youtube-Serie, die erklärt, wie man in Illustrator seine Vektoren besser hinbekommt. Und abschliessend ein Video, das der Frage nachgeht: Was tut Photoshop mit der Psyche?
  • Brandstiftung kann legal sein Nämlich dann, wenn man sie digital begeht. Das geht recht einfach mit dem Photoshop-Plug-In Eye Candy, das in der Version 7 recht überzeugend Feuer simuliert und generell hervorragend geeignet ist, Texturen wie Grats, Blut, Wasser, Metall, Sand, Fell, Haut und Holz und physikalische Phänomene wie Rauch, Funken, Blitze Schnee, eis und Regen zu generieren. Weitere Downloads sind Scripte, die in einer InDesign-Satzdatei die verwendeten Schriften dokumentieren, überflüssigen Leerraum entfernen, Fotobücher erstellen, Bilder direkt aus dem Web im Layout platzieren, mehrseitige PDFs in einem Rutsch einlesen, Text umdrehen, Elemente als SVG exportieren und Bildlegenden am Bild ausrichten. Für Photoshop gibt es eine geisterhafte Aktion, eine Sammlung mit Actions für knallige Farben und ein Script, das Tiefenschärfe simuliert.

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Hey Kuno!

12 Dez 2017 In: Webdienst, Deutsch


Das Video und der Artikel bei Tagesanzeiger.ch.

Mein Musikkonsum wird inzwischen zu 95 Prozent vom Streaming bestritten. Ich habe noch eine lokale Musiksammlung und kaufe auch ab und zu Songs und ganze Alben. Das einerseits um den Künstlern meine Anerkennung zu zollen. Und andererseits um nicht ohne die wichtigen Songs meines Lebens dazustehen, falls Spotify einmal unerwartet den Schirm zumachen sollte. Denn Streaming allein macht nicht glücklich.

Und natürlich habe ich eine Musiksammlung, weil es bei Spotify nicht alles gibt. Denn was die Schweizer Musik angeht, hat sich der schwedische Streamingdienst nicht mit Ruhm bekleckert, wie SRF kritisierte. Den ganzen Beitrag lesen »


Evermusic Pro ist eine spannende App für Leute, die sich noch die Mühe machen, eine Musiksammlung zu pflegen, und die diese Musik auch unterwegs hören möchten, aber keinen Bock auf iTunes, Synchronisierung und ähnliche Mätzchen haben. Die App spielt Musik von diversen Clouddiensten. Eine gute Lösung ist diese App auch dann, wenn nicht die ganze Musik aufs iPhone oder iPad passt. Dann kann man nämlich die weniger häufig gehörten Songs über einen Clouddienst bereithalten und bei Bedarf per WLAN oder Mobilfunknetz streamen.

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Links der Player, rechts die (per Onedrive, iPod-App und Google Drive) bestückte universelle Musiksammlung.

Evermusic Pro unterstützt eine imposante Auswahl von Clouddiensten: Natürlich Dropbox und OneDrive, aber auch Google Drive und Box, sowie diverse Dienste, von denen ich noch nie gehört habe, nämlich Mega und Yandex.Disk. Die App bindet via «iPod» auch die bereits auf dem iOS-Gerät vorhandenen Musikstücke ein.

Nicht nur das. Sie unterstützt im heimischen Netzwerk auch SMB-Laufwerke. Zu Hause hört man seine Musik somit auch direkt von der Netzwerkfestplatte. Dank WebDAV kann man sogar Musik auf einem eigenen Server einbinden. Ich mag solche Apps, die einem die Möglichkeit geben, Herr über seine Daten zu bleiben und dennoch genauso komfortabel oder zumindest fast so komfortabel sind wie die vielgelobte Cloud.

Nun kann man einwenden, dass die Musiksammlung nicht unbedingt zum sensiblen Teil der persönlichen Datensammlung gehört – und man in dem Bereich nun nicht ganz so viel Vorsicht walten lassen muss, wie wenn es sich um die Fotosammlung oder um die digitalen Bankauszüge handelt. Den ganzen Beitrag lesen »


Es gibt sie zuhauf: Die Leute, die den Desktop mit unzähligen Dok-Symbolen vollpflastern. Ich bin überzeugt, dass diese Sorte Computernutzer einen grösseren Bildschirm kauft, wenn der virtuelle Schreibtisch voll ist. Wenn die wüssten, dass man (bei Windows) nur mit gedrückter Ctrl-Taste am Mausrad zu drehen braucht, um die Icons zu verkleinern und mehr Platz zu schaffen! Und wenn das nicht ausreicht, dann kann man via Registry den Abstand zwischen den Icons verringern. Einfach bei HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\WindowMetrics die Werte für IconSpacing und IconVerticalSpacing verringern.

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Siehe Titel. (Bild: Kamyar Rad/Pexels.com, CC0)

Hat man die Ironie herausgehört? Es ist mir seit jeher unklar, warum viele Leute den Desktop als Ablagefläche benutzen. Das ist unpraktisch, weil man erst die Fenster im Vordergrund minimieren muss, bevor man mit den Dokumenten arbeiten kann. Klar, dafür gibt es Tastaturkürzel wie Windows-Taste + d – aber ich würde mal behaupten, dass die Desktop-Vollmüller den meistens nicht kennen.

Natürlich gibt noch andere Gründe, die gegen den Desktop als Ablagefläche sprechen: Man unterläuft eine systematische Daten-Organisation. Gut, man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass man die gerade aktuellen Dokumente auf dem Desktop hat und sie nach Vollendung quasi zur Archivierung in einen Unterordner versorgt. Kann sein, dass das für manche Leute praktikabel ist. Ich würde dann allenfalls eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen, aber die Datei gleich von Anfang an im richtigen Ordner versorgen.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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