Das Handy in den Ferien: Tipps und Apps.

Das Patentrezept von letzter Woche ist eine Kompilation der besten Tipps fürs Reisen und die Ferien mit dem Smartphone, inklusive Sicherheit für WLAN und Daten, Notfall, Speicherplatz und Roaming. Das ist überaus nützlich, aber für meine eigenen Ansprüche trotzdem etwas wenig. Natürlich gehört in ein Patentrezept auch originärer Inhalt und nicht bloss ein Best of.

Darum hier eine Liste mit sechs Apps, von denen immerhin fünf neu, d.h. beim Tagi und in diesem Blog noch unbesprochen sind:
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Es gibt Themen, die eignen sich ausgezeichnet für Podcasts. Da ist sind Technik, Internet und Fankultur. Und darum gibt es mehr Tech-Podcasts, als man zählen (oder hören) könnte. Und sehr gut eignet sich auch die Geschichte:

Die Menschheitsgeschichte ist spannend und ereignisreich, voller faszinierender Figuren, Intrigen und wechselvollen Ereignissen. Sie bietet einen unerschöpflichen Fundus an Material, Blickwinkeln und Interpretationsmöglichkeiten. Und die Geschichte eröffnet ein Tummelfeld für den analytischen Geist: Für «was wäre wenn»-Fragen, für Querverbindungen zur Gegenwart und zu anderen geschichtlichen Ereignissen. Und man kann immer fragen, wie einleuchtend und erkenntnisreich alternative Deutungen sind. Denn wir wissen, dass normalerweise der Sieger die Geschichte schreibt.

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Mord! Verschwörung! Axthiebe! (Bild: Der Untergang des Jürg Jenatsch, E. Sturtevant, CC0)

Darum also hier eine Übersicht von Geschichts-Podcasts, die ich abonniert habe – und wenn es die Zeit erlaubt auch lückenlos höre.
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Die Cover-Illustration ist eigentlich eine schematische Darstellung der Handlungsstränge.

Frank Schätzing hat wieder zugeschlagen. Die Tyrannei des Schmetterlings heisst sein neuester Schinken, der mit «nur» 736 Seiten vergleichsweise dünn ausgefallen ist («Der Schwarm» hat 1008, «Limit» sogar 1312 Seiten). Trotzdem geht Schriftsteller, der laut Wikipedia auch mal als Wäschemodel arbeitet, gewohnt ambitioniert an die Sache heran: Er nimmt sich den Megatrend der künstlichen Intelligenz und baut ihn zum dystopischen Thriller aus: Wie es sich für einen Thriller gehört, mit vielen Schauplätzen. Doch Schätzing gibt sich nicht mit Afrika und dem kalifornischen Sierra zufrieden. Auch der Mond ist ihm, wie bei «Limit» nicht genug. Nein, dieses Mal müssen es parallele Welten sein.

Das kam eher schlecht an, wie eine kurze Googelei ergibt:

Viele literarische Abfahrten vom Haupterzählstrang führen ins Nirgendwo. Laufend ausgebremst verliert der spannende Plot viel Dynamik. (Stern)

Aber neues Wissen vermittelt dieser Roman nicht, neue Fragen stellt er nicht. Eher solche: «Wie soll man die Absichten eines Systems kontrollieren, das uns in jeder Fähigkeit übertrifft – also auch in der des Lügens?». Schätzing lügt zu wenig, ist zu korrekt. Der Erkenntnisgewinn und der Unterhaltungswert seines Romans bleiben gering. (tagesspiegel.de)

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Manche Menschen, besonders Frauen, können offenbar mehr Farben unterscheiden als andere. Das behauptet die Wissenschaft, und das Klischee besagt, dass diese Fähigkeit besonders im Kleiderladen zur Geltung kommt. Und bevor jetzt eine Genderdebatte losbricht: Auch bei den Männern ist es so, dass manche deutlich lieber in Kleiderläden gehen als andere.

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Die chromgelbe Giraffe…

Jedenfalls ist Farbnamen (1 Franken für iPhone/iPad) eine lustige kleine App, die weiterhilft, wenn einem die Worte für eine bestimmte Farbe fehlen. Das kommt schliesslich häufig vor: Diese Farbe ist natürlich blau, aber eben ein bestimmtes Blau, das sicher einen eigenen Namen hat. Und wie heisst dieses Rot, das ins Orange tendiert? Und dieses Braun, das nicht kackbraun, sondern … ihr kennt das sicher auch. Wir sind schliesslich keine Eskimos und haben darum nicht 50 Begriffe für Schneeweiss.

Die App benennt Farben über die Kamera. Den ganzen Beitrag lesen »


Bücher werden im Schnitt enorm hochwertig produziert. Hörbücher leider nicht. Gute Vorschläge für Audible und Co.

Im Beitrag So muss das moderne Buch habe ich mich darüber ausgelassen, dass die Bücherbranche sich schwer mit dem modernen Leser tut. Der hat nicht mehr die Zeit, sich aufs Sofa zu setzen, um seine Literatur zu geniessen. Er tut es unterwegs, beim Pendeln, bei der Hausarbeit oder beim Sport – auf jeden Fall oft multitasking-mässig und parallel zu anderen Tätigkeiten, die ihn intellektuell nicht sonderlich fordern.

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Soll ich mir das etwa alles merken? (Bild: Game of Thrones World Map and Cities/awoiaf.westeros.org/Wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Das sollte nun, so finde ich, auch Auswirkungen darauf haben, wie Hörbücher produziert werden. Ich habe vor Jahren im Beitrag Audible, wie wärs mit Kapiteln? die oft deplorable Produktionsqualität angeprangert. Da habe ich kritisiert, dass manchmal noch nicht einmal die Titel richtig erscheinen, sondern unicodemässig verhunzt sind. Die Kapitel sind willkürlich gesetzt und nicht beschriftet. Und die begleitenden Informationen, die es bei gedruckten Büchern gibt, fehlen bei den Hörbüchern in aller Regel.

Mehr als acht Jahre nach dieser Kritik ist die Situation bei einem Punkt etwas besser: Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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