Es ist höchste Zeit, die Playlist der Woche wiederzubeleben! Der Anlass dazu kommt von einem beruflichen Apéro, bei dem man als Abschiedsgeschenk für eine Kollegin seine zehn Lieblings-Alben mitbringen sollte. Das ist keine leichte Aufgabe. Im Gegenteil – mit einer schwierigeren Aufgabe habe ich mich seit langem nicht konfrontiert gesehen.

Fehlt nur noch der Ghettoblaster. (Bild: Torley/Flickr.com)
Klar: Ein paar der Platten liegen auf der Hand. Die erste Hälfte der Liste hat man nach vier Sekunden. Doch dann wird es haarig – für den hinteren Teil kommen so viele Platten in Frage, dass man sich stunden- oder tagelang den Kopf zerbrechen und das Für und Wider dieser oder jener Scheibe abwägen könnte. Darum ist so eine Liste auch bloss eine Momentaufnahme. Schon in einem halben Jahr könnte sie anders aussehen.
Trotzdem, hier meine Auswahl für die 10 Alben für die einsame Insel, die heute von den 9/11-Dokus ablenken könnte. Falls diese 9/11-Dokus noch immer en vogue sind…
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Finderlohn von Stephen King (Englisch: Finders Keepers) ist der zweite Teil der als Trilogie ausgelegten Reihe mit dem pensionierten Polizeidetektiv Bill Hodges. Den ersten Teil, «Mr Mercedes» (d/e) habe ich im Beitrag Der Herr der kollektiven Ängste besprochen.

Corpus delicti.
Es geht in diesem zweiten Teil um den Autor John Rothstein, der eine Buchreihe begonnen, aber nicht zu Ende gebracht hat. Oder richtiger gesagt: Er hat sie sehr wohl zu Ende gebracht. Bloss wurden von der Pentalogie nur die ersten drei Folgen The Runner and The Runner Sees Action und The Runner Slows Down veröffentlicht, während The Runner Goes West und The Runner Raises the Flag zwar in vielen Moleskin-Notizbüchern niedergeschrieben, aber nie gedruckt wurden. Die Figur des Autors erinnert laut King-Wiki an J. D. Salinger. Weniger gebildete Leser denken vielleicht auch an George R.R. Martin, dem von manchen Lesern ebenfalls Unmut, Ärger oder sogar Hass entgegenschlägt, weil er das Ende seiner Geschichte schon längst im Kopf hat, es aber nur zögerlich preisgibt. King selbst macht unter anderem Anspielungen an Kurt Vonnegut und dessen Phrase «So it goes», die neulich in diesem Blog schon ein Thema war.
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Der Werbeblocker im kommenden iOS-Update – Segen für die Nutzer und Fluch für Blogger wie mich?
Heute kommt vielleicht iOS 9 auf den Markt. Das Update von Apples mobilem Betriebssystem bringt einige Neuerungen, unter anderem die Möglichkeit, einen Werbeblocker zu installieren. Die Vermutung ist wohl nicht verkehrt, dass das auch als Stinkefinger in Richtung Google gedacht ist.
Hier würde man sich einen Adblocker wünschen…
Ich bin in dieser Frage Partei. In diesem Blog werden via Google Adsense Werbebanner angezeigt. Mit denen bin ich nicht reich geworden, aber sie decken die Serverkosten.
Allerdings wird auch mein Einkommen als Journalist zu einem gewissen Teil aus Werbeeinnahmen bestritten – beim Tagesanzeiger und beim Publisher. Werbeblocker schmälern diese Einnahmen und bedrohen entsprechend mein Einkommen. Darum bin ich kein Fan von Werbeblockern. Ich erwähne sie, aber ich rufe nicht zu deren Nutzung auf.
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Das neueste digitale Patentrezept zu den Möglichkeiten, Dokumente zu verstecken.
Falls die Video fehlen, bitte hier klicken.
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Apple ist bekanntlich grossartig darin, die Klappe ganz weit aufzureissen und dann der Welt zu verstehen zu geben, dass nun jeder das gleiche tun soll – um dann ein andächtiges «Ohhhh…?!» zu hauchen. Ob der grossartigen technischen Errungenschaften, mit denen Apple die Welt mal wieder beglückt.

Was die Verhunzung meiner Mediathek angeht, hat Apple ganze Arbeit geleistet. (Zur Erklärung: Das sind alles Songs, die zu einem Album gehören und somit das gleiche Coverbild haben müssten.)
Etwas weniger grossartig ist Apple, wenn es darum geht, fehlerfreie Software abzuliefern. Was habe ich mich mal wieder geärgert! Erst über mich selbst, weil ich ohne Nachzudenken beim Erscheinen von Apple Music die iTunes Cloud-Mediathek aktiviert hatte. Und dann über Apple, weil die meine düstersten Vorahnungen wahr gemacht und meine Mediathek komplett zerschossen haben. Weil Apple, obwohl grossartigstes Unternehmen auf diesem Planeten, nicht in der Lage ist, eine Funktion wie die Cloud-Mediathek frei von haarsträubenden Fehlern zu implementieren.
Das hat sich so geäussert: Den ganzen Beitrag lesen »