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Jammern auf hohem Niveau

Strich- und andere Codes selber basteln

Ein kostenloses Windows-Programm erstellt verschiedene Codes – vom EAN-Code über ISBN bis hin zum beliebten QR-Code.

Strichcodes seien eine teuflische Erfindung, behaupten Verschwörungstheoretiker. Nüchtern betrachtet, sind maschinenlesbare Codes vor allem eine Methode zur Rationalisierung in der Logistik und im Marketing. EAN-, UPC- und ISBN-Codes helfen bei der eindeutigen Identifizierung von Produkten und Büchern. QR-Codes ihrerseits werden in Zeitschriften und auf Plakaten abgedruckt, um die Verbindung zu einem Smartphone herzustellen.

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Die Anwendung verpackt einen Internetlink in einen zweidimensionalen grafischen Code.

Eine App nimmt den Code via Kamera auf und wandelt ihn in einen Text oder in eine Internetadresse um. Das erspart das Abtippen, was bei komplizierteren Adressen sinnvoll sein kann. Den ganzen Beitrag lesen »




Photoshop zum Anfassen

Das bekannteste aller Bildbearbeitungsprogramme gibt es nun auch fürs iPad. Photoshop Touch kommt nicht ans Vorbild heran, bietet aber spannende Bedienungskonzepte.

Das iPad wandelt sich von einem Gerät zum Medienkonsum zu einem ernstzunehmenden Werkzeug. Das zeigt sich gerade in der Bildbearbeitung: iPhoto geht bezüglich Funktionsumfang bei der iOS-Version teilweise sogar über die Möglichkeiten des Desktop-Programms hinaus.

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Auf den zweiten Blick ist unverkennbar, dass Photoshop Touch von einer Desktop-Anwendung abstammt: Links die Werkzeugpalette, oben das Menü und rechts das Ebenen-Panel.
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Fotocollagen vom Feinsten

Fuzel arrangiert Fotos auf vielfältige Weise und verschickt sie per Mail oder stellt sie auf Facebook, Twitter oder Flickr bereit.

Der Name der App klingt zumindest für deutsche und Schweizer Ohren nach billigem Feuerwasser. Das täuscht: Denn berauschen sollte man sich höchstens an schönen Bildern und gediegener Präsentation.

Fuzel erstellt Fotocollagen, sprich, platziert eine Handvoll Bilder auf einer Seite, die sich dann
versenden, sozialmedial veröffentlichen oder ausdrucken lässt (über den Umweg des Computers oder über ein Airprint-kompatibles Gerät). Das eignet sich, um eine Bildergeschichte zu erzählen, besonders gelungene Fotos als Portfolio-Seite zu arrangieren oder ein Triptychon oder Diptychon zu kreieren. Die Collagen lassen sich sehr flexibel gestalten, sodass man innert weniger Minuten zu ansehnlichen Resultaten kommt.

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Links: Unter Layouts wählt man für seine Bilder eines der Standard-Anordnungsschemas aus.
Rechts: Im Cutting-Modul passt man die Layouts an und kann auch unregelmässige Bildausschnitte erzielen.
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Wehret den Formatierungsäxten!

Es gibt ja so ein paar Mysterien in der Computerwelt. Warum wir heute mehr als 640 KB Arbeitsspeicher benötigen. Weshalb ein Windows-Rechner eine Stunde an einem Update herumrödelt, um nichts weiter als eine lausige neue Silverlight-Version zu gebären. Und warum es auf meiner Tastatur eine Scroll-Lock-Taste gibt (und keinen Any key).

Eines der grössten Mysterien ist für mich allerdings, wie diese katastrophale Situation an der Front der Textformatierungen entstehen konnte. Ein Beispiel: Ich finde einen Text auf einer Website, den ich in ein Worddokument übernehmen möchte. Ich markiere ihn im Browser, drücke Ctrl + c, wechsle zur Textverarbeitung, drücke Ctrl + v und erschrecke: Statt dass sich der Text bescheiden an der mittels Cursor markierten Stelle eingliedert, saust er mit der Formatierungsaxt ins Dokument. Er fällt über den wohlgestalteten Abschnitt her, infiziert ihn mit seinen krankhaften Absatzattributen, steckt sie mit «Comic Sans» oder «Arial» an, schändet ihn mit Schrift in Grösse 24 Punkt und zwingt ihm seine Mittelachse auf. Im schlimmsten Fall bringt er auch Farbe mit, pink, rot, gelb! Yellow Peril, I tell ya!
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Was wäre wenn im grossen Stil

Ich bin auf einem kleinen Streifzug durch die Zeitreisen-Literatur. Ich habe mir zu diesem Thema «11/22/63» zu Gemüte geführt, ausserdem «Replay» (soll demnächst besprochen werden) und «Der letzte Tag der Schöpfung».

Dieses Buch stammt von dem mir bis dato nicht bekannten deutschen Autor Wolfgang Jeschke. Es geht die Thematik im grossen Stil an. Es geht nicht um die einsame Mission eines Einzelkämpfers wie in «11/22/63» (oder fast so einsam in «Replay»), sondern darum, was eine Supermacht tun würde, wenn sich ihr plötzlich die Möglichkeit eröffnen würde, die Vergangenheit zu manipulieren. Die Supermacht ist die USA, und natürlich würde die nicht darauf verzichten wollen, die Gegebenheiten ein bisschen zu den eigenen Gunsten zu verändern. Ohne zu viel zu verraten – es werden Hunderte von Leuten und Tonnen von Material fünf Millionen Jahre in die Vergangenheit geschickt, um dort den Arabern das Öl «unter dem Hintern wegzupumpen».

Selbstverständlich geht das schief. Den ganzen Beitrag lesen »