Ein Ärgernis der digitalen Welt sind die Geoblockaden. Bei Ebooks und Hörbüchern existiert es in einer speziellen Ausprägung. Im Beitrag Audible macht gar keine gute Figur habe ich beschrieben, wie man mir nicht erlaubt hat, die Harry Potter-Hörbücher in der von Stephen Fry gelesenen Fassung zu hören.

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Häh? (Bild: JD Hancock/Flickr.com, CC BY 2.0)

Diesem Problem bin ich wieder begegnet. Ich habe hier und hier die Krimireihe von Michael Ridpath erwähnt, in der Kommissar Magnus Jonson in Island Verbrechen aufklärt und seinem eigenen isländischen Erbe auf die Spur kommt.

Neulich ist mir eingefallen, nach weiteren Folgen dieser Reihe zu suchen. Den ganzen Beitrag lesen »


Neulich ging es im Beitrag Auf die dunkle Seite wechseln? um die Lightroom-Alternative Darktable. In den Kommentaren hat mir Oliver das Programm ON1 Photo RAW zur Inspektion empfohlen.

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Viele Schiebregler, wie man das von so einer Software erwartet.

Eine solche soll hier natürlich sofort erfolgen. Als erstes fällt die Downloadgrösse auf: 1 GB für die Windows-Version, sogar 1,1 GB für die Mac-Variante. Muss das wirklich so riesig sein? Ich weiss, die Grösse von Softwareprogrammen ist für viele nicht wirklich ein Thema. Ich frage mich allerdings schon, ob in solchen Fällen wirklich jedes KB unverzichtbar ist. Aber gut, wenn die Software dafür umso umfangreicher ist?

ON1 Photo RAW 2018.5 heisst die Software mit vollem Namen und etwas unsinnigerweise: Was bedeutet 2018.5? Ist es die Mai-Ausgabe dieses Jahres? Wie auch immer. Die Oberfläche beim ersten Start erinnert sowohl an Lightroom als auch an Darktable: Sie ist in schwarz gehalten. Es gibt Bedienfelder links und rechts. Und dazwischen ein Bereich für die Fotos, wo entweder viele Fotos als Raster angeordnet sind oder aber ein Foto in Gross für die Bearbeitung geöffnet werden kann.

Links gibt es die Instrumente fürs Navigieren durch die Datenbestände. Den ganzen Beitrag lesen »


Nach 128 Büchern, die ich fast alle fertiggehört habe, musste ich das allererste Audible-Buch ungehört zurückgeben. Es handelt sich um The Left Hand of Darkness (Amazon Affiliate) von Ursula K. Le Guin (Deutsch: Die linke Hand der Dunkelheit). Ich hatte mich auf das Buch gefreut, aber der Sprecher istleider unterirdisch: George Guidall ist zwar einer der fleissigsten Erzähler mit mehr als 1200 Hörbüchern (Wikipedia), der in diesem Titel aber so undeutlich spricht, dass man sich fragt, ob er einen schlechten Tag hatte oder es für ein gutes Stilmittel hielt, während den Aufnahmen die Zahnprotese zu entfernen. Das Dumme ist ausserdem, dass in der Vorschau die Frau zu hören ist (Ursula K. Le Guin selbst?), die das Vorwort spricht – und nicht diese mümmelnde Darbietung, die auch anderen nicht gefallen hat. Da aber schon im ersten Kapitel Worte wie Gethen, Stabile on Ollul, Genly Ai, Diurnal und Odharhahad vorkommen, habe ich gleich die Waffen gestreckt – ein solches Vokabular passt nicht zu einer Lesung, bei der man kaum die normalen englischen Worte voneinander unterscheiden kann.

Der Rückgabeprozess ist übrigens unkompliziert und das Buch bleibt in der Bibliothek, sodass man es weiterhören könnte. Wenn man denn wollen würde.

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Wer ist hier das Schaf? (Screenshot The Big Sleep)

Ein echter Tipp ist hingegen The Big Sheep von Robert Kroese (Amazon Affiliate). Der Titel ist natürlich eine Anspielung an The Big Sleep von Raymond Chandler, dem Erfinder des prototypischen hardboiled Detective Philip Maloney Marlowe. Das Schaf ist wirklich gross – und wenn es am Anfang so aussieht, als ob es bloss einer etwas launigen Idee des Autors entsprungen wäre, um seiner Geschichte einen verrückten Auftakt zu verpassen, so täuscht das. Das Schaf ist ein wichtiges Puzzlestein und wird gegen Ende für eine echte Überraschung gut sein.

In dieser Geschichte sind die hartgesottenen Detektive auch im Jahr 2039 noch nicht ausgestorben. Den ganzen Beitrag lesen »



Der USB-Stick als «Zündschlüssel» für den PC.

Braucht es die externen Speichermedien überhaupt noch? Zu dieser Frage kann man geteilter Meinung sein. Dank des Internets kann man seine Daten auch irgendwo in der Wolke deponieren und sie so in Griffnähe halten. Für mich gibt es dennoch ein paar gute Gründe, Daten auch mal physisch mit mir zu führen. Erstens natürlich meine Cloud-Skepsis, die mich dazu bringt, nicht alle Arten von Dokumenten bedenkenlos im Netz zu speichern. Meine Bankauszüge habe ich zwar auch schon in die Dropbox gelegt – mir aber jedes Mal vorgenommen, das nicht mehr zu tun. Auch Familienfotos würde ich auch nicht überallhin hochladen.

Ein guter Grund ist auch die Dateigrösse. Den ganzen Beitrag lesen »


steemit.com ist ein Webdienst. Und zwar einer, der zu der Sorte gehört, die ich mutmasslich niemals verstehen werde. Dennoch unternehme ich hier einmal den Versuch, ihn zu besprechen.

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Die (Block)chain. (Bild: anaterate/Pixabay, CC0)

Ich vermute, dass ich ihn nicht verstehen werde, weil Wikipedia hier schreibt, die «Grundidee würde Blog-Plattformen wie Reddit ähneln». Es ist eine Tatsache, dass ich in den letzten gut zehn Jahren immer wieder Versuche unternommen habe, Reddit zu verstehen. Leider ohne Erfolg. Klar, das theoretische Konzept leuchtet mir schon ein: Man kann dort irgendwelche Dinge einstellen. Da andere sie hochstufen und herabwählen können, sollte es so sein, dass die besonders interessanten Dinge ganz nach oben gelangen. So weit, so einleuchtend.

Nur ist Reddit leider (auch nach dem Rededign) so unübersichtlich, dass ich überhaupt noch nie jemals etwas gefunden habe, das mich nur ansatzweise interessiert – ich wüsste noch nicht einmal, wo ich anfangen sollte zu suchen. Den ganzen Beitrag lesen »



Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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