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Wer sie bläst, darf sich keine Unachtsamkeiten erlauben. (Bild: Call in the Troops, Alan Levine/Flickr.com, CC BY 2.0)

spite77 bei steemit.com, mit dem ich gelegentlich unter seinem bürgerlichen Namen Raoul René bei Radio Stadtfilter Nerdfunk betreibe, stellt hier ausführlich eine neue Funktion von Mozilla vor. Sie heisst Firefox Send, die man unter send.firefox.com findet: Man lädt dort eine Datei mit maximal einem GB grösse hoch, die automatisch verschlüsselt wird und während 24 Stunden für eine vorgegebene Anzahl Downloads zur Verfügung steht.

Das klingt interessant, wobei man sich natürlich fragen kann, weswegen man Dateien nicht einfach über die Teilen-Funktion bei einer der vielen Onlinie-Dateiablagen weitergibt, die man eh schon nutzt. Also Dropbox, Onedrive, iCloud oder Swisscom MyCloud (siehe Die einheimische Datenwolke). Wenn man Wert auf den automatischen Ablauf der Datei legt, kommt auch Wetransfer (siehe Vier Tricks fürs altehrwürdige E-Mail) infrage. Braucht es da tatsächlich noch einen Dienst?

Das Interessante an Firefox’ Lösung ist natürlich die anonyme Nutzungsmöglichkeit. Man braucht sich nirgends einzuloggen, sondern lädt die Datei hoch, gibt den Link weiter und macht sich wieder aus dem Staub. Firefox gibt an, nur wenige Daten zum Vorgang zu speichern und das meiste davon nach Ablauf der 24 Stunden komplett zu löschen.

Stellt sich also die Frage: Ist Send It anonym genug, um von Whistleblowern genutzt zu werden, um unerkannt ein heikles Dokument weiterzugeben? Den ganzen Beitrag lesen »


Star Snoopy (für iPhone/iPad und für Android) ist das, was man eine soziale Wunschliste nennt. Und wenn ihr nun nicht wisst, was eine soziale Wunschliste ist, dann geht es euch wie mir, bis vor kurzem.

Auf starsnoopy.de ist es beschrieben: Man wünscht sich etwas – oder mehrere Dinge, schliesslich leben wir in einer kapitalistischen Gesellschaft, die nur funktioniert, wenn… äh, ihr wisst, was ich meine. Dann sorgt man dafür, dass die Freunde und Kolleginnen von diesem Wunsch Wind bekommen. Und als nächstes kann man sich am Geburtstag, Namenstag, an Weihnachten oder meinetwegen an Festivus darüber freuen, dass der genau dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist – und die Verwandtschaft sich nicht etwa in Kreativität geübt und etwas verschenkt hat, von dem sie bloss meinte, dass man es gut finden würde.

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Meine Wunschliste – rechts via Amazon bestückt. (Bitte schenkt mir bloss nichts von dem hässlichen Zeugs, das ist nur zu Demozwecken!)

Das ist, um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, natürlich extrem pragmatisch und derartig ergebnisorientiert, dass es wunderbar zum Zeitgeist unserer effizienzorienterten Ära passt. Es verhindert Überraschungen, und das gefällt natürlich vielen – denn eine Überraschung birgt die Möglichkeit, eine unerfreuliche Überraschung zu sein. Den ganzen Beitrag lesen »


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Das letzte Ausgabegerät, mit dem man keinen Treiber-Ärger hatte. (Bild: rawpixel.com/Pexels, CC0)

Ein Audiotreiber, der 350 MB gross ist und eine halbe Stunde für die Installation braucht? Das gibt es, wie unten stehender Tweet zeigt. Grafiktreiber können auch locker mal über ein Gigabyte gross sein. Und selbst die Software für einen popeligen Tintenstrahldrucker ist heute so gross wie ein Betriebssystem vor zwanzig Jahren.

Da fragt man sich: Warum denn bloss? Warum schaffen es diese Hersteller, derartig gigangische Treiber zu fabrizieren? Auf Reddit gibt es zum Beispiel eine solche Diskussion:
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Das Handy in den Ferien: Tipps und Apps.

Das Patentrezept von letzter Woche ist eine Kompilation der besten Tipps fürs Reisen und die Ferien mit dem Smartphone, inklusive Sicherheit für WLAN und Daten, Notfall, Speicherplatz und Roaming. Das ist überaus nützlich, aber für meine eigenen Ansprüche trotzdem etwas wenig. Natürlich gehört in ein Patentrezept auch originärer Inhalt und nicht bloss ein Best of.

Darum hier eine Liste mit sechs Apps, von denen immerhin fünf neu, d.h. beim Tagi und in diesem Blog noch unbesprochen sind:
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Es gibt Themen, die eignen sich ausgezeichnet für Podcasts. Da ist sind Technik, Internet und Fankultur. Und darum gibt es mehr Tech-Podcasts, als man zählen (oder hören) könnte. Und sehr gut eignet sich auch die Geschichte:

Die Menschheitsgeschichte ist spannend und ereignisreich, voller faszinierender Figuren, Intrigen und wechselvollen Ereignissen. Sie bietet einen unerschöpflichen Fundus an Material, Blickwinkeln und Interpretationsmöglichkeiten. Und die Geschichte eröffnet ein Tummelfeld für den analytischen Geist: Für «was wäre wenn»-Fragen, für Querverbindungen zur Gegenwart und zu anderen geschichtlichen Ereignissen. Und man kann immer fragen, wie einleuchtend und erkenntnisreich alternative Deutungen sind. Denn wir wissen, dass normalerweise der Sieger die Geschichte schreibt.

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Mord! Verschwörung! Axthiebe! (Bild: Der Untergang des Jürg Jenatsch, E. Sturtevant, CC0)

Darum also hier eine Übersicht von Geschichts-Podcasts, die ich abonniert habe – und wenn es die Zeit erlaubt auch lückenlos höre.
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Matthias Schüssler

Matthias Stadtfilter kleinIn diesem semiprivaten Blog geht es um Tech, Medien, Podcast, Radio und Off-Topic wird zum Topic erklärt.




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Digitale Patentrezepte

Einmal pro Woche gebe ich drüben bei Tagesanzeiger.ch praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

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